Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2012: Anke Engelke

Das war er also, der Eurovision Song Contest 2012. Wie immer konnten alle, die in Erdkunde in der Schule nicht gut aufgepasst haben, Ihre Kenntnisse bei der Punktevergabe auffrischen.

Die meisten Punkte gingen an Schweden, der deutsche Vertreter Roman Lob konnte sich über einen respektablen 8. Platz freuen.

Der mit Abstand beste Beitrag kam allerdings nicht von einem Teilnehmer, sondern von Anke Engelke, die die deutschen Punkte übermittelte. In Ihrer Begrüßung ließ sie es sich nicht nehmen, die folgende Botschaft zu übermitteln:

“Isn’t it great to be able to vote? Good luck on your journey, Europe is watching you, Azerbaijan!”

Danke, Anke!

Michael Fehr

Ne echte Nüsser Jong (Baujahr 1972), den es nach einem mehrjährigen Gastspiel in Düsseldorf 2001 wieder zurück an den wunderschönen linken Niederrhein zog. Verheiratet, 2 Kids. Geek by nature.

2 Responses

  1. Cangoo sagt:

    Gut, daß es jemand bemerkt hat und darüber schreibt! Der Moderator scheint das in seiner Euphorie über Roman total überhört zu haben (oder Zensur?!). Bin mal gespannt, ob die Presse nachher darüber schreibt, oder ob so was (mal wieder) hübsch unter den Tisch gekehrt wird. Ich fand´s auf jeden Fall mutig und richtig von Anke den Mund aufzumachen! Hut ab!

  2. Regensburgerin sagt:

    Im übrigen mutet es schon grotesk an wenn man allerorten hört, so einer wie Engelbert (oder vor zwei Jahren Didkrik Solli-Tangen oder vor drei Jahren Andrew Lloyd Webber als Komponist für Jade Ewen) gehöre da irgendwie nicht hin. Da führen sich einige auf wie eine Horde rüpelhafter Hausbesetzer, die nach 20 Jahren Räuberei nicht fassen können, wenn plötzlich die Alteigentümer – hier: Schlager und klassisches Chanson-Genre – in der Tür stehen.

    Nur komisch, dass diese “altbackene” Musiksparte sich bei weltweit gemesenen Plattenverkäufen deutlich besser schlägt als der nervig-krawallige Togetherness-Einheitsbrei des ESC seit der Balkan/Kaukasus-Okkupation!

    Den Briten würde ich raten, es dem Balkan nachzumachen: Schottland, Nordirland, Wales und England getrennt antreten lassen.

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