Geocaching bei Nacht – ein Riesenspaß!

Die meisten Leser werden es schon mitbekommen haben, dass eines meiner Hobbies das Geocaching ist. Ich werde hier jetzt nicht allzu weit ausholen und darüber referieren – wer mehr darüber wissen möchte schaut sich am besten zum Einstieg den Artikel bei Wikipedia oder dieses deutsche Wiki an.

Gestern abend waren wir in illustrer Runde unterwegs zu einem Nachtcache bei Soest, den uns @Roland_Buecker empfohlen hatte. Wir, das waren @Jellytwitts, die Geocacher-(Teams) schnuckel1, Luvo1966, SnoopyTom und meinereiner.

Ich hatte eine Runde Schlammcatchen aufgrund des Tauwetters befürchtet, schließlich handelt es sich bei dem Gelände um einen ehemaligen Truppenübungsplatz mit Wald und Wiesen. Allerdings musste ich dann erfahren, dass bereits das nur ca. 1,5 Fahrstunden entferne Soest ein deutlich anderes Wetter als der Niederrhein hat – dort lag noch massig Schnee!

Nachdem wir alle gegen 18:45 h angekommen waren, Equipment eingeschaltet und uns begrüßt hatten ging es los auf die Tour durch den dunklen Wald. Wir hatten sehr viel Spaß und konnten dank der Hilfe von “Telefonjoker” Roland auch jene Stationen meistern, die leider kaputt waren und mittlerweile zur vorübergehenden Deaktivierung des Caches geführt haben.
Nach ca. 3,5 h hatten wir dann den “Final”, also den gesuchten Geocache, in Händen.

Mittlerweile hatte ein regelrechtes Schneetreiben eingesetzt und wir beeilten uns, schnell noch einen letzten “Bonus-Cache” zu finden.Es war wieder einmal ein tolles Erlebnis für mich. Ich komme nicht oft zum Geocaching, und wenn geht es mir meist weniger um die Sache an sich als um den Spaß mit netten Leuten in der Natur oder an interessanten Orten, die ich sonst wohl nie kennengelernt hätte.

Bei dieser Runde kam für mich erstmals hinzu, dass ich zwischendurch den Kontakt mit meiner Twitter-Community halten konnte – was für mich den Spaß an der Sache nochmals gesteigert hat.

Ich hoffe, bald wieder einmal mit netten Leuten unterwegs zu sein – dann ist hoffentlich auch der @Ostwestf4le wieder dabei! Wenn wir jemanden von Euch mitnehmen sollen, weil Geocaching einmal kennenlernen möchte, meldet Euch!

 

Die Weihnachtszeit ist vorbei, es leben die Böller!

Ich habe nicht vor, hier den x-ten Bericht zum Weihnachtsfest zu bringen, es gibt ja schon genügend viele private Berichte vom Weihnachtsfest und auch eher amüsante Beobachtungen über die Festtage.

Vielmehr beschäftigt mich heute das Resümee – wie war die (Vor-)Weihnachtszeit in Vergleich zu den Erwartungen? Gab es negative/positive Überraschungen, was würde man anders machen usw.

Für mich persönlich war insbesondere die Adventszeit eher enttäuschend. Beruflich kam es ziemlich dicke so dass bis zum 23.12. wenig weihnachtliche Stimmung aufkam, ich eher dauerhaft unter Strom stand. Geschenke waren nicht so dass Problem, da sich glücklicherweise meine Frau um die Wunschzettel der Kids gekümmert hat und wir Erwachsenen in der Familie uns schon seit einiger Zeit nichts mehr schenken um unser aller Nerven zu schonen.
Daher lautet meine Erkenntnis für die Adventszeit: Geruhsam wäre schöner, aber ob sich das ändern lässt in meinem Job wage ich zu bezweifeln. Also lieber nächstes Jahr die Erwartungshaltung herunterschrauben.

Das Weihnachtsfest war dann wiederum viel entspannter und harmonischer als befürchtet. In den letzten Jahren waren bei Opas und Omas mit den Jungs schon deutlich anstrengender. Und spätestens bei “Stille Nacht” kam auch ich irgendwann mal in Weihnachtsstimmung, obwohl ich mir rechtzeitig zum Fest einen steifen Nacken geholt hatte. Klasse war dann auch, dass wir am 1. Weihnachtstag zuhause geblieben sind, so konnte ich den Kids in Ruhe beim Auf- bzw. Zusammenbau der Geschenke helfen. Am 2. Weihnachtstag waren wir dann auch erst abends bei meinen Schwiegereltern und hatten eine schöne Zeit.
Fazit für die Feiertage: Weniger ist mehr!

Wie sah es bei Euch aus? Habt Ihr Euch vorgenommen, im nächsten mal wieder alles anders zu machen oder lief alles wie geplant und zu Eurer Zufriedenheit?

Ein paar Tipps zu Android (II)

Heute möchte ich in dieser kleinen Serie von Software-Tipps für das Smartphone-Betriebssystem Android zur ersten Kategorie kommen: “Internet”. Darunter habe ich i. W. Apps zur Kommunikation gepackt, auch in den anderen Kategorien wie “Info” befinden sich aber natürlich viele Apps, die auf das Internet zugreifen – schließlich macht gerade die Vernetzung Android zu dem was es ist.

Auf meinem Homescreen gibt es also einen Ordner von Apps Organizer namens “Internet”, der neben den systemeigenen Apps wie Browser, Google Talk usw. folgende Software enthält:

  • Android-Hilfe.de
    Android-Hilfe.de Mobil ermöglicht den komfortablen Zugriff auf das Forum www.android-hilfe.de von unterwegs – gerade am Anfang eine tolle Hilfe!
  • Bloo
    Facebook tut sich noch etwas schwer mit der offiziellen App für Android. Daher nutze ich diese Alternative, die mir besser gefällt.
  • fring
    Die von Symbian bekannte Anwendung bietet u.a. Skype und SIP (VoIP)
  • NewsRob
    Absolut genial – dieser Newsreader synchronisiert sich mit dem Google Reader, so man unterwegs gelesene Artikel auf dem Desktop nicht noch einmal als neu angezeigt bekommt.
  • Nimbuzz
    Wie fring ein Multimessenger mit Skype, VoIP, MSN, Facebook-Chat u.v.m. – gefällt mir persönlich besser als fring.
  • Pixelpipe Pro
    Eine der wenigen kostenpflichtigen Apps auf meinem Telefon, aber mit US$ 0.99 sehr günstig. Pixelpipe ist ein Dienst, der Eure Medien (Fotos, Videos, Audio usw.) gleichzeitig zu zig verschiedenen Web-Diensten hochladen kann.
  • Pkt Auctions
    Klasse App für den mobilen Zugriff auf das ebay-Konto, viel besser als die mobile Webseite.
  • Qik
    Der Web-Dienst Qik ermöglicht es, live von unterwegs mit dem Smartphone ein Video zu streamen und dies automatisch bei Twitter, Facebook, Youtube u.a. einzubinden.
  • Twidroid
    Es gibt einige gute Twitter-Apps für Android. Die einen zeichnen sich durch viele Funktionen, andere durch eine gute UI aus. Mir gefällt Twidroid zur Zeit am besten, aber es lohnt sich auch einen Blick auf Swift, Seesmic, TwitterRide oder Vodafone Update (inkl. Facebook) zu werfen.
  • wpToGo
    Eine App, mit der man unterwegs sein WordPress-Blog bearbeiten kann.

Im nächsten Teil erfahrt Ihr dann, was sich bei mir im Ordner “Info” tummelt. Dort geht es um allerlei Auskünfte, Location Based Services usw.

Ein paar Tipps zu Android (I)

Ich nutze seit ca. 4 Monaten ein Smartphone mit dem Betriebssystem Android. Ich bin nach wie vor begeistert von den grenzenlosen vielen Möglichkeiten, die mir diese Plattform dank der überwiegend kostenlosen Software einer großen Entwicklergemeinde bietet.

Nun besitze ich seit kurzem mit dem Motorola Milestone das m.E. aktuell beste Android-Smartphone, welches mit einer gelungenen Kombination aus guter Hardware mit QWERTZ-Tastatur und der neuesten Version 2.0 von Android tatsächlich einen kleinen Meilenstein der Smartphone-Entwicklung darstellt.

Dieses Telefon hat auch den geschätzten @tweet_addiction überzeugt. Nachdem ich mich nicht ganz unbeteiligt daran fühle, dass er jetzt auf die beste eine andere Smartphone-Plattform umsteigt möchte ich ihm den Einstieg mit ein paar Tipps insbesondere zu guter Software erleichtern. Und da ich mittlerweile ein Blog habe dachte ich mir, das könnte auch andere interessieren – daher mache ich es einfach öffentlich.

Heute beginnt hier also eine kleine Mini-Serie zu den von mir genutzten Android-“App”s (dieser Begriff hat sich seit dem iPhone als Synonym für “Smartphone-Anwendung” durchgesetzt). Da ich mein Telefon nicht gehacked habe kann ich leider nicht mit eigenen Screenshots dienen, daher werde ich bei den einzelnen Anwendungen auf externe Quellen verweisen. Meistens wird das die geniale Seite AndroidPIT sein.

Um es mir ein wenig einfacher zu machen, den Überblick zu behalten, werde ich die Beiträge so präsentieren, wie sie auch auf meinem Smartphone gruppiert sind – die Zuordnung und die Bezeichnung der Gruppen ist natürlich sehr subjektiv und würde bei jedem anders aussehen:

    • Internet
    • Info
    • Office
    • GPS
    • Multimedia
    • Tools

 

Und beim Thema Gruppierung sind wir auch schon bei der ersten “App”. Das Android- Betriebssystem verfügt standardmäßig über drei Homescreens, die man sich wie den Desktop bei Windows vorstellen kann. Dort kann man Verknüpfungen zu häufig genutzten Programmen und sogenannte Widgets ablegen. Letzteres sind kleine Programme, die direkt auf dem Homescreen laufen wie z.B. eine Wettervorhersage oder eine Uhr. Wer sich das nicht vorstellen kann bekommt hier einen ganz guten Eindruck.Nun ist es aber nicht mein Ding, die häufig genutzten Programme über drei Bildschirme zu verteilen. Außerdem würden diese bei mir auch nicht ausreichen, da ich ja doch ständig was neues ausprobiere. Daher nutze ich die kostenlose Software Apps Organizer (Testbericht und Screenshots bei AndroidPIT). Mit dieser Anwendung lege ich sozusagen Ordner für Verknüpfungen auf dem Homescreen an. Bei mir liegen alle Ordner auf dem ersten Homescreen, der nach dem Einschalten angezeigt wird. So kann ich schnell auf alle möglichen Apps zugreifen. Auf den anderen beiden Homescreens habe ich Widgets für Kalender u.a., aber dazu mehr in einer weiteren Folge dieser kleinen Serie …

Twitter + TV = Spass satt!

Als wir vor einigen Jahren beim Einzug in unser Haus digitales Satelliten-TV bekamen, begann für mich eine neue Qualität des Fernsehens. Damit meine ich nicht die mittlerweile um HDTV erweiterte, schon damals hohe Bildqualität. Vielmehr war es das dank eines Festplattenrekorders mögliche zeitversetze Fernsehen (Timeshift).

Dazu muss man wissen, dass unsere Kinder gegen 20 h ins Bett gehen. Damals vielleicht auch noch früher, dafür wurden sie aber auch immer wieder mal wach. Wir sind keine besonderen TV-Junkies, aber der sonntägliche Tatort beispielsweise wurde in der Zeit vor Timeshift oftmals unterbrochen. Natürlich konnte man ihn auch schon damals auf VHS aufzeichnen – dann konnte man die Aufzeichnung aber erst nach der Ausstrahlung anschauen. Das wiederum war zu spät, und irgendwie macht mir ein Tatort am nächsten Tag oder noch später nicht mehr so viel Spaß.

Seit einigen Monaten erlebe ich nun wieder eine Weiterentwicklung der TV-Unterhaltung. Kein HDTV, das will ich mir (noch) nicht leisten. Die aktuelle Bildqualität reicht mir eigentlich aus, und solange der Tatort noch nicht standardmäßig in HD ausgestrahlt wird und mein Röhrenfernseher seinen Dienst tut werde ich nicht aufrüsten. Nein, es ist eine weitere Technologie, die ich gerne nutze und die das Fernsehprogramm bei vielen Sendungen ideal ergänzt: Twitter.

Bei immer mehr Sendungen beginnen die Leute, denen ich bei Twitter folge, das aktuelle Geschehen zu kommentieren. Insbesondere bei den Formaten “Schlag den Raab”, “Wetten dass ..?” sowie den diversen Casting-Shows geht es heiß her. Es macht einfach tierischen Spaß, sich nebenbei über die Sendung zu unterhalten. Spannende Sendungen werden so noch unterhaltsamer, schlechte teilweise erst erträglich.

Es gibt sogar bestimmte Sendungen wie “Bauer sucht Frau”, die ich mir ohne Twitter nie angesehen habe (es fällt mir auch mit Twitter schwer, ehrlich gesagt). Natürlich funktioniert das aber nicht bei allen Formaten.

Blöd ist nur, dass die eingangs beschriebene Timeshift-Technologie dabei natürlich nicht mehr einzusetzen ist. Ehrlich gesagt gibt es Sendungen, bei denen ich jetzt bewusst wieder versuche, live dabei zu sein. Dafür nehme ich dann sogar in Kauf, dass ich die nervigen Werbeblöcke nicht mehr überspringen kann. Das war bisher einer der Gründe, warum ich Sendungen bewusst erst ca. 15 Minuten später gestartet habe.

Ich kann mir daher gut vorstellen, dass die TV-Sender dieses Phänomen bereits intensiv verfolgen. Mal sehen, inwiefern Twitter und damit aktuelle Live-Kommentare der Zuschauer demnächst aktiv in die Sendungen eingebunden werden – oder gar zu neuartigen Formaten führen.