picplz speichert Fotos jetzt auch in der Dropbox

Vor einigen Tagen hatte ich hier ja schon einmal vom Android-Update für piclz berichtet.

 

Nun habe ich heute eher per Zufall eine weiteres cooles Update entdeckt, diesmal auf der Website:

 

 

picplz bietet nun als zusätzliches Ziel die Ablage des Originalfotos in dropbox an!

 

Ich hatte bisher als zusätzliches Ziel Picasa oder Flickr angegeben, um die Originalfotos zu sichern. Dropbox ist als zusätzlicher Speicherplatz aber noch viel genialer!

 

Hierbei zeigt sich einmal mehr als Vorteil von picplz gegenüber Instagram, dass picplz die Fotos nicht nur bearbeitet und komprimiert, sondern auch als Original speichert.

Mehr dazu hier in diesem Beitrag bei Scobleizer: Is our love of Instagram misplaced?

1000 gute Gründe für ein Motorola Defy – heute: Der Musikplayer

Ich bin wirklich zufrieden mit meinem Motorola Defy. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass ein Schneesturm oder Regenschauer dem Gerät ebenso wenig anhaben kann wie ein verschüttetes Bier oder der regelmäßige Sturz aus der Brusttasche auf den Boden.

Aber auch in Bezug auf das Innenleben hat Motorola einen guten Job gemacht. 1 GB interner Speicher für Apps lassen APP2SD kaum vermissen, ebenso wurde ein Hotspot eingebaut. Da auch der Market mittlerweile „Alle aktualisieren“ kennt vermisse ich bisher nicht wirklich Froyo oder Gingerbread – die Performance ist nämlich auch völlig in Ordnung.
Heute möchte ich aber etwas über ein m.E. bisher selten beschriebenes Highlight des Defy schreiben: den „aufgebohrten“ Musikplayer.
Motorola hat nämlich den Standardplayer um einige coole Features erweitert, die für mich persönlich das Musikerlebnis besser als auf einem iPhone oder iPod machen:

Unter „Meine Musik“ findet man die Standardfunktionen des Android-Musikplayers mit Zugriff auf die Musikbibliothek:

Darüber hinaus hat Motorola aber unter dem Menüpunkt „Radio“ nicht nur den Zugriff auf Shoutcast, sondern auch ein waschechtes UKW-Radio integriert:

 

Über den Menüpunkt „Musikvideos“ erreicht man eine Suchmaske für Musikvideos auf Youtube, die auf dem Defy gespeicherten Videos sowie den Musiksender gotv:

Hinter dem Menüpunkt „Community“ verbirgt sich der Zugriff auf die Tunewiki-Community. 

Viel spannender an der Integration von Tunewiki finde ich allerdings die automatische Anzeige von Lyrics, sobald ein Lied abgespielt wird.

Die Lyrics scrollen dabei wirklich synchron zum Lied, wie bei Karaoke – absolut klasse!

Last – but definitely not least! – überzeugt die eingebaute Titel-Identifikation via SoundHound, der Konkurrenz von Shazam:
 

 

Ich finde, Motorola hat mit dem Musikplayer im Defy einen richtig guten Job gemacht!

 
 
 
 
 

Update: picplz für Android

Ich hatte ja schon vor einiger Zeit hier picplz vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Dienst inkl. App um Fotos aufzunehmen, per Filter aufzuhübschen und dann einfach an diverse Plattformen wie Twitter, Facebook, Foursquare, tumblr, flickr … zu verteilen.

Wesentlicher Unterschied zu Instagram war zum einen, dass es von Anfang an neben der App für das iPhone auch eine App für Android gab, auf die man bei Instagram leider heute noch vergeblich wartet.
Leider konnte aber die Usability bislang nicht mit Instagram mithalten. Dies ändert sich mit dem aktuellen Update für Android. 
Man kann sich direkt nach der Aufnahme des Fotos eine Vorschau der Wirkung der einzelnen Filter ansehen, um einen geeigneten auszuwählen:
(screenshots taken from http://blog.picplz.com/post/2834165752/new-picplz-for-android-release)
Die App sieht zwar immer noch nicht so wschön aus wie Instagram, aber dank der guten Benutzerführung macht es jetzt auch unter Android richtig Spaß, mit Fotos aufzunehmen und zu verteilen. 
Und ein breiterer Plattform-Support ist m.E. allemal wichtiger als eine schicke UI!

Instagram: Schnappschüsse leicht gemacht und schnell verteilt

Vor gerade einmal 10 Tagen ist mit Instagram eine neue App und der damit verbundene Social Media Service im Appstore erschienen, und schon nach wenigen Tagen hatte der Dienst über 100.000 Nutzer, obwohl er sich zur Zeit nur per iPhone nutzen lässt. Entsprechend groß ist aktuell der Buzz in den Techblogs. Ich habe ja grundsätzlich eine eher ablehnende Haltung gegenüber Angeboten, die nicht zumindest auch die schnell wachsende Android-Gemeinde berücksichtigen – je größer die potentielle Community umso besser! Dennoch habe ich mir Instagram nun auch einmal angeschaut – und bin wirklich begeistert! Nach der Registrierung kann man zunächst seine Kontakte aus den Kontakten, aus Twitter und aus Facebook daraufhin überprüfen, ob sie bereits Mitglied bei Instagram sind. Einfach und effektiv gemacht – so muss man kein wirklich neues Netz parallel aufbauen.

Nach dem Start der App sieht man dann den Bilder-Feed seiner Kontakte – ähnlich wie in der Timeline bei Twitter.

Wenn man dann selbst ein Bild teilen möchte, so kann entweder ein Foto aus seiner Galerie nehmen oder eine neue Aufnahme aus der App heraus machen. Dieses kann man im Anschluss sehr einfach auf Knopfdruck mit einem von aktuell 11 Filtern bearbeiten – ähnlich den Effekten, die man z.B. mit Hipstamatic erzielt.

Das Ergebnis kann man dann nicht nur mit seinen Instagram-Kontakten teilen, sondern auch bei Twitter, Flickr, Facebook, Tumblr posten und gleichzeitig bei Foursquare einchecken, nachdem man einmalig seinen Account für diese Dienste in der App eingerichtet hat.

Es ist den Anbietern gelungen, eine optisch und in Sachen usability sehr ansprechende Lösung für das Verteilen von mobilen Schnappschüssen zu bieten. Insofern ist Instagram natürlich keine Revolution. Man konnte das Gleiche bereits vorher erreichen, indem man ein Foto mit Hipstamatic o.ä. Apps aufnimmt, bearbeitet, es dann in den Twitter-Client ex-/importiert, mit einem Kommentar versieht und ggf. durch Einsatz von weiteren Tools auch gleichzeitig zu Facebook schickt. Danach oder davor konnte man auch noch bei Foursquare einchecken. Das sind allerdings einige Schritte mehr und es macht nicht so viel Spaß wie mit Instagram! Oder wie @muffutz es ausgedrückt hat: