iOS 4.3: Persönlicher Hotspot bei Vodafone

Disclaimer: Die folgenden Informationen beruhen auf persönlichen Erfahrungen und Recherchen, erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind ohne Gewähr. Im Zweifelsfall bitte selbst einen Blick auf die Homepage von Vodafone werfen und / oder die Kundenbetreuung kontaktieren. Danke!

 

Eines der meist diskutierten Features des neuen iOS 4.3 Updates ist sicherlich die Nutzung des iPhone mobilen Hotspot z.B. für ein iPad ohne 3G oder ein Notebook. Hierbei stellt dann das iPhone via Mobilfunk eine Verbindung zum Internet her und stellt diese bis zu fünf Geräten via WLAN zur Verfügung. Dies funktioniert aber erst ab dem iPhone 4 – mit einem iPhone 3GS ist das sogenannte Tethering weiterhin nur per Bluetooth oder USB möglich:

 

Wie aber sieht es in Bezug auf den Mobilfunkvertrag und die aus dem Tethering resultierenden Kosten aus?

Ein Blick auf die Vodafone-Homepage verrät uns aktuell (10.03.11):

 

„Die Nutzung des iPhones als Modem – die so genannte Tethering-Funktion – ist mit der aktuellesten iPhone-Software möglich.
Die Nutzung eines iPhones als Modem ist nur erlaubt mit folgenden Tarifoptionen:

 

    • Vodafone Mobile Connect Option

 

    • Vodafone SuperFlat Internet und einer InternetPlus Option

 

    • Mit der Smartphone Tarifpromotion vom 27.10.2010 bis 31.3.2011 ist Tethering inklusive in der SuperFlat Internet und SuperFlat Internet Allnet.

 

In allen anderen Tarifen entstehen Ihnen weitere Kosten.“

Konkret bedeutet dies:

 

 

 

 

Dem FCB die Schale klauen? Von wegen …

Zur Zeit läuft eine gut gemachte virale Marketing-Kampagne von PayPal. Unter http://www.schalenklau.de/ruft der Finanzdienstleister dazu auf, den Bayern die Meisterschale zu klauen:

„Die Bayern sind schon viel zu oft Meister geworden? Kein Problem. Klau ihnen doch die Schale! Lade Dein Bild hoch und steig bei ihnen ein. Diesen Tag werden sie so schnell nicht vergessen!“

Waaaaaaaaas? Dem FCB die Schale klauen? Meinem FCB? So weit wird’s noch kommen!

Das galt es zu verhindern – also habe ich mich als V-Mann bei Uli angeboten und mich bei diesem Verbrechervolk eingeschlichen. Uli meinte dann, wir sollten das Ding durchziehen, damit wir die Lumpen hinter Schloss und Riegel bringen können. Gesagt getan – ich habe sogar einen Videobeweis mitgebracht:

http://www.schalenklau.de/media/swf/inpagePlayer.swf

Tja, Freunde der Sonne, das wird Euch für viele Jahre hinter Gitter bringen! ;-)

Wie gesagt eine wirklich gut gemachte Kampagne, wie ich finde. Es wurde an alles gedacht – man kann nach dem Betrachten des Videos dieses sogar als MP4 herunterladen.

Allerdings wird es im real life natürlich weder irgendwelchen Lumpen noch einem anderen Fußballverein gelingen, den Bayern die Schale zu nehmen! ;-)

Update:

Soeben habe ich noch eine Mail von Uli bekommen. Wir wurden bei der Flucht geblitzt:

Pulse News Reader

Ich bin heute durch einen Beitrag bei mashable.com, auf die kostenlose App “Pulse”, einen  Newsreader für iPad, iPhone und Android, aufmerksam geworden. Das Teil ist bisher an mir vorbei gegangen, obwohl auch Caschy bereits darüber geschrieben hat. Ich habe es dann heute abend einmal auf dem iPad installiert.
Positiv: Man kann nach dem Login in seinen Google Account die Feeds aus dem Google Reader importieren. Darüber hinaus bietet Pulse ein Verzeichnis an Newsquellen. Dass ich dort jedoch nicht einmal lifehacker.com finden konnte hat mich ein wenig überrascht… Die App sieht grundsätzlich wirklich sehr schick aus:

Auch die Leseansicht eines einzelnen Beitrags gefällt mir:

Mir erscheint Pulse aber nicht geeignet, wenn man wie ich eine ganze Menge Feeds abonniert hat. Zum einen dauert die Aktualisierung aufgrund der Bildvorschau recht lange und verbraucht mobil sicher einiges an Datenvolumen auch für Artikel, die man gar nicht lesen möchte. Zum anderen lese ich ich meistens auf dem iPhone bzw. demnächst wieder auf dem Android, da passt nicht besonders viel auf einmal auf den Bildschirm. Daher werde ich wohl weiterhin die mobile Version des Google Readers bzw. demnächst auf Android wieder NewsRob verwenden. Dass mashable die App unter dem Titel “3 Magnificent Mobile Apps That Ruled 2010” aufführt kann ich ehrlich gesagt nicht wirklich nachvollziehen. Wie lest Ihr Eure Feeds, vor allem mobil?

Back to Android …

Ich hatte es ja schon vorsichtig angekündigt, nun habe ich es auch in die Wege geleitet: Ich steige beim Thema Smartphone wieder auf Android um . Das Motorola Defy, von dem ich Euch ja schon vor einiger Zeit vorgeschwärmt hatte, ist bestellt. Für den erneuten Umstieg gibt es mehrere Gründe. Zum einen bin ich halt recht technikaffin und probiere gerne alles neue aus, auch und gerade bei Smartphones. Ich habe eigentlich selten ein Gerät länger als 6-12 Monate. Das Milestone hatte ich ziemlich lange in Gebrauch, das iPhone recht kurz. Es liegt zum anderen aber auch daran, dass meine Frau seit einiger Zeit ein iPad nutzt und damit super klarkommt. Ich bin mir sicher, dass ihr auch das iPhone sehr nützlich sein wird. Das Samsung S5230, das sie aktuell nutzt, ist jedenfalls eine Katastrophe suboptimal. Interessante Begebenheit: just in diesen Tagen habe ich begonnen, das Blog von Sachar Kriwoj regelmäßig zu lesen. Und in einem der ersten Beiträge dort finde ich mich fast 1:1 wieder. :-) Um es nochmal klarzustellen und OS-War-Kommentaren vorzubeugen: Das iPhone ist ein tolles Gerät, und all das, was mich daran begeistert hat, tut es immer noch. Aber für mich ist es Zeit für etwas anderes. Bis zum nächsten Smartphone. ;-)

Zurück zu Android? Über iOS und seine (künstlichen) Grenzen

Es ging ja lange gut mit mir und meinem iPhone. Das lag vielleicht auch ein wenig daran, dass ich in letzter Zeit soviel um die Ohren habe und mich wenig mit technischen Spielereien beschäftige. Ebenso bin ich aber nach wie vor der Meinung, dass das user interface (UI) von iOS nach wie unerreicht ist und einfach tierischen Spaß macht. Wenn man mit den Angeboten des Appstores auskommt und iTunes akzeptiert gibt es m.E. nach wie vor nichts besseres als das iPhone. Dann gibt es aber auch die andere Seite … künstliche Beschränkungen eines Smartphones, das eigentlich viel mehr kann als es darf. App-Freigaben nach dem Gusto von Apple, dem Unternehmen, dass mir in den letzten Monaten eigentlich immer unsympathischer geworden ist. Aber halt, hier geht es mir jetzt nicht um Sympathie und Wettbewerbsrecht … ;-) In den letzten Monaten gab es vielmehr einige Situationen, in denen mich die Beschränkungen meines iPhone genervt haben. Hier ein paar Beispiele:

  • Als ich einen neuen Klingelton (aus einem MP3  – viel mühsamer als bei Android) auf meinem iPhone hatte fragte mich meine Kollegin, ob ich ihn ihr auf ihr Samsung-Handy kopieren könnte. Per Bluetooth, so wie wir das mit meinem Android-Smartphone schon öfter gemacht hatten. Leider musste ich ihr erklären, dass das mit einem iPhone nicht geht. Zumindest nicht ohne Jailbreak.
  • Wir haben ja seit kurzem auch ein iPad – allerdings das kleinste Modell mit WLAN, ohne 3G. Wir benötigen die mobile Internetnutzung darauf – wenn überhaupt – nur sehr selten. Mit einem Android-Smartphone wäre es ein leichtes, dem iPad unterwegs einen mobilen Hotspot zu anzubieten. Mein freies iPhone bietet das sogenannte Tethering aber nur per USB (hat das iPad aber wiederum nicht) oder Bluetooth (hat das iPad, kann aber “natürlich” nicht für eine Datenverbindung genutzt werden).
  • Eine der ersten Apps, die ich ich im Appstore gesucht und nicht gefunden haben, war ein WLAN-Scanner. Solche Programme suchen nach verfügbaren WLANs in der Umgebung. Das ist nicht nur unterwegs nützlich, sondern hat mir schon oft geholfen, das WLAN von Freunden so zu konfigurieren, dass ein möglichst freier Kanal benutzt und der Datendurchsatz erhöht wird. Aber Fehlanzeige! Verblüfft musste ich feststellen, dass Apple solche Programme kategorisch ablehnt.

Dies sind nur einige Beispiele, die einem Smartphone-Intensivtäter wie mir (habe ich da Nerd gehört? Wenn überhaupt dann Geek, bitte! ;-)  übel aufstoßen und die ansonsten durchaus vorhandene Freude am iPhone vermiesen. Um dem entgegen zu treten habe ich dann gestern mal einen Jailbreak vorgenommen. Ohne Unlock, mein iPhone ist ja glücklicherweise frei und war niemals mit einem SIM– oder Netlock versehen. Einfach nur um die Möglichkeiten meines iPhones aufzubohren. Dank der tollen Anleitung von handy-faq.de war der Jailbreak auch schnell und problemlos durchgeführt:

  Als ich mich dann heute ein wenig bei Cydia, dem alternativen App Store für “offene” iPhones, umgesehen habe trat jedoch schnell Ernüchterung ein: die Apps, die mich auf den ersten Blick interessierten, sind kommerziell:

Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, ich zahle gerne etwas für eine App. Hier weiß ich aber leider nicht, wie lange ich sie nutzen kann. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass man sich mangels Jailbreak dann irgendwann zwischen einer aktuellen iOS-Version und einem Jailbreak samt Cydia-Apps entscheiden muss. Und das schränkt meine Bereitschaft, Cydia-Apps zu kaufen, deutlich ein. Aufgrund der iOS-Einschränkungen und meiner Vorliebe für technische Spielereien kann ich mir vorstellen, dass ich in absehbarer Zeit wieder Android nutzen werde. Ich glaube auch, dass ich den Jailbreak beim iOS 4.2-Update wieder aufgebe. Bisher sehe ich zuwenig Vorteile um die Systemstabilität mit einem Hack zu gefährden. Denn das muss man dem iPhone definitiv zugestehen: Es macht kaum Probleme und läuft sehr zuverlässig.