iPad ab Ende Mai in Deutschland – und alle regen sich über die Preise auf …

Ich bin etwas verwundert über die Reaktion derer, die sich bei Twitter und Co. über die von Apple nun offiziell kommunizierten iPad-Preise aufregen.

Ich kann das nicht ganz nachvollziehen, obwohl ich alles andere als ein Apple-Fanboy bin.

Zum einen war Apple noch nie dafür bekannt, preislich mit dem Wettbewerb konkurrieren zu können bzw. überhaupt zu wollen. Apple ist eine Premium-Marke, die bei ihren Vertriebspartnern in m.E. bedenklicher Weise Einfluss auf die Preisgestaltung nimmt. Apple-Schnäppchen werden nicht geduldet. Apple will nicht günstig sein, sondern hat schon immer gut davon gelebt, Status-Symbole zu liefern.

Zum anderen ist das iPad ja auch ein ordentliches Stück Technik. Wenn man ein Iphone kauft ist man auch bereit, einen unsubventionierten Preis von 600-700 € auf den Tisch zu legen – wieso sollte das iPad deutlich darunter liegen?

Und wie beim iPhone wird es m.E. erst richtig interessant, wenn die 3G-Modelle subventioniert werden. Die erste iPhone-Version, die von T-Mobile nicht subventioniert wurde, war ja auch alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Richtig los ging es in Deutschland erst als man auch in Cupertino erkannt hatte, dass der deutsche Markt anders tickt. Und das iPad macht m.E. auch nur als mobiles Device mit 3G richtig Sinn – mal abwarten, ob und wie es subventioniert wird. Dann werden wir weiter sehen.

Michael Fehr

Ne echte Nüsser Jong (Baujahr 1972), den es nach einem mehrjährigen Gastspiel in Düsseldorf 2001 wieder zurück an den wunderschönen linken Niederrhein zog. Verheiratet, 2 Kids. Geek by nature.

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