Twitter-Client Falcon Pro erreicht das 100k Token-Limit und bittet um Eure Mithilfe

Heute war es soweit – der populäre Twitter-Client Falcon Pro hat das von Twitter mit seiner API 1.1 zur Diskriminierung von neuen Drittanbieter-Apps gesetzte Limit von 100k Accounts (Tokens) erreicht.

Wer sich schon immer darüber gewundert hat, warum sich mit Falcon Pro nicht mehrere Accounts nutzen ließen versteht dies jetzt vielleicht etwas besser.. Es macht wirtschaftlich kaum Sinn für Entwickler, neue Clients anzubieten. Denn bevor sich der Entwicklungsaufwand amortisiert haben kann erreicht die App auch schon ihr Token-Limit und ist damit raus aus dem (Neu-)Geschäft. Das ist unter anderem auch der Grund dafür, dass der OS X Client von Tweetbot so teuer geworden ist.

Leider werden diese Tokens auch nicht automatisch wieder freigegeben, wenn der User den Client gar nicht mehr nutzt. Daher wäre es nicht nur aus Sicherheitsgründen sinnvoll, sondern den Entwicklern gegenüber auch fair, wenn Ihr einmal bei Euch in den Einstellungen nachschaut, ob dort noch Apps verbunden sind, die Ihr gar nicht mehr nutzt. Erst wenn Ihr die Verbindung zu Twitter dort löscht wird nämlich auch das Token wieder für neue Anwender freigegeben.

Falcon Pro könnt Ihr darüber hinaus nun auch per Online-Petition unterstützen.

Ob es was nützt wird sich zeigen. Der Entwickler von Tweetro, einem Twitter-Client für Windows 8, hat jedenfalls auf Anfrage von Twitter keine Unterstützung bekommen.

 

Michael Fehr

Ne echte Nüsser Jong (Baujahr 1972), den es nach einem mehrjährigen Gastspiel in Düsseldorf wieder zurück an den wunderschönen linken Niederrhein zog. Verheiratet, 2 Kids. Geek by nature. Sie finden mich auch bei Facebook, Twitter und Instagram.

1 Antwort

  1. iKa sagt:

    Welches Ziel mit dieser Politik verfolgt wird, ist mir ein Rätsel. Habe die Petition unterzeichnet und hoffe mal auf ein Einsehen. Die Frage ist aber interessant, warum dieses ganze Gebahren von den Twitter-Nutzern so hingenommen wird.

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