WordPress-Installation auf dem eigenen Webspace

Ich wollte Euch noch noch kurz berichten, wie einfach es tatsächlich war, dieses WordPress-Blog auf dem eigenen Webspace zu installieren:

Zunächst einmal musste ein geeigneter Webspace her … Ich habe mich ein wenig umgesehen und verschiedene Bekannte mit eigenem Blog befragt. Ich wollte zunächst unbedingt einen Webspace mit einer sogenannten One-Click-Installation für WordPress. Das bedeutet, dass man WordPress über das Konfigurationsmenü des Anbieters auf Knopfdruck installieren kann. Ich ließ mich jedoch davon überzeugen, dass es auf lange Sicht besser ist, wenn man volle Kontrolle über die Installation hat und somit immer schnell auf die neueste Version updaten kann. Hier nochmal ein Dank an Sven, der mir glaubhaft versicherte, dass die Installation sehr einfach ist – und damit recht behielt, wie Ihr gleich lest … :-)

Damit Ihr WordPress auf Eurem Webspace installieren könnt muss dieser folgendes bieten (siehe auch : http://doku.wordpress-deutschland.org/Voraussetzungen)

1. PHP Version 4.1 oder höher
 2. MySQL Version 3.23.23 oder höher
 3. Das Apache mod_rewrite Modul, für schönere URIs
    (z.Bsp. http://example.com/archives/2004/08/22/ anstatt http://example.com/index.php?p=1

 

Der letzte Punkt ist optional, war für mich aber letztlich der entscheidende für die Wahl des von Sven empfohlenen Anbieters webhoster.de.

Nachdem ich dort also meinen Webspace inkl. Domain bestellt und die Zugangsdaten bekommen hatte konnte ich mich auf dem mir zugeteilten Webspace anmelden. Zunächst einmal muss man für WordPress eine MySQL-Datenbank anlegen. Dieser Schritt ist für jemanden, der das noch nie gemacht hat, nicht selbsterklärend und zunächst abschreckend. Allerdings sollte jeder gute Anbieter hierfür ein leicht zu bedienendes Verwaltungstool bieten. Bei dem von mir gewählten Anbieter webhoster.de findet man eine Anleitung, auf der die Einrichtung ab Seite 14 leicht verständlich beschrieben ist.

Nach der Einrichtung muss man sich folgende vier Daten notieren:

    • den Namen der Datenbank

 

    • den Benutzernamen für die Datenbank

 

    • das Passwort für die Datenbank

 

  • den Server für die Datenbank (in der Regel “localhost”)

Als nächstes habe ich mir hier die aktuelle WordPress-Version auf deutsch besorgt. Das ZIP-Archiv habe ich dann auf meinem Rechner entpackt. Dann musste ich nur noch die Datei “wp-config-sample.php” mit einem Texteditor (Achtung, kein Word!) editieren. Ich empfehle für solche Zwecke notepad++, es geht aber zur Not auch mit dem Windows-Notepad, wenn man ansonsten keinen Texteditor benötigt.

Man sucht sich folgende Zeilen in der Datei:

define('DB_NAME', 'john_db');      // Der Name der Datenbank, die du benutzt.
define('DB_USER', 'john');         // Dein MySQL Datenbank Benutzernamen
define('DB_PASSWORD', 'passwort'); // Dein MySQL Passwort
define('DB_HOST', 'localhost');    // oder etwas wie: dbserver.host.com - nie aber http://

 

und ersetzt die Beispiele “john_db” usw. mit den vorher notierten Daten der eigenen MySQL-Datenbank. Dann speichert man die Datei wieder ab, ändert dabei jedoch den Namen in “wp-config.php” (ohne Anführungszeichen).

Danach lädt man den kompletten Inhalt des entpackten WordPress-Ordners per FTP auf seinen Webspace hoch.  FTP ist ein Protokoll zur Übertragung von Dateien im Internet. Ich benutze das Programm FileZilla als Client unter Windows zum Hochladen der Dateien auf dem Server. Die notwendigen Angaben (FTP-Server des Webspace, User, Passwort) erhaltet Ihr natürlich von Eurem Anbieter.

Nach dem Upload der Dateien startet man die eigentliche Installation auf dem Server durch den Aufruf der Datei “install.php” mit dem Webbrowser, z.B. http://www.euredomain.de/wp-admin/install.php – die genaue Adresse hängt natürlich von Eurer Domain ab.  Ihr werdet jetzt schon von WordPress begrüßt und tragt nun nur noch Euren Blognamen, Eure email-Adresse, Euren Benutzernamen und ein Passwort ein – und schwupps, das war’s im Grunde!

Wer das Ganze zum ersten Mal macht (so wie ich) wird sicherlich mehr als die in der Dokumentation erwähnten 5 Minuten benötigen – schon alleine um alles mehrfach nachzulesen und zu überprüfen. Aber wenn man es einmal gemacht hat dauert es wahrscheinlich wirklich nicht länger.

Also, traut Euch!

Michael Fehr

Ne echte Nüsser Jong (Baujahr 1972), den es nach einem mehrjährigen Gastspiel in Düsseldorf 2001 wieder zurück an den wunderschönen linken Niederrhein zog. Verheiratet, 2 Kids. Geek by nature.

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