Schlagwort: Datenschutz

  • Twitter Foto-Tagging – so behältst Du die Kontrolle

    Twitter hat heute neue Features eingeführt, die die Verwendung von Fotos in Tweets betreffen:

    • Pro Tweet kann man nun bis zu 4 Fotos versenden, die dann als Collage dargestellt werden:
      Quelle: https://blog.twitter.com/2014/photos-just-got-more-social 

      Zunächst bekommt die iOS-App dieses Feature, die Android-App folgt in Kürze.

    • Foto-Tagging: bis zu 10 Personen können in einem Foto „getaggt“ (markiert) werden. Dieses Feature kennt man von Facebook – und auch dort stößt es nicht nur auf Begeisterung, dass jeder Hinz und Kunz der Welt Fotos mit zugeordneten Personen präsentieren kann. Leider ist diese Funktion auch noch standardmäßig aktiviert, so dass Ihr aktiv werden müsst, um zu verhindern, dass man Euch auf Fotos markieren kann:

      In Eurem Twitter-Account findet Ihr unter Einstellungen / Sicherheit und Datenschutz einen neuen entsprechenden Menüpunkt (derzeit nur auf Englisch):

      Hier könnt Ihr verhindern, dass man Euch auf Fotos "taggt" /markiert)
      Hier könnt Ihr verhindern, dass man Euch auf Fotos „taggt“ /markiert)

       

  • Verschlüsselung eines Dualboot-Systems mit Windows und Linux

    Verschlüsselung eines Dualboot-Systems mit Windows und Linux

    Bildquelle: By Hubert Berberich (HubiB) (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

    Nicht erst seit den jüngsten Enthüllungen von Edward Snowden rund um die Tätigkeiten der NSA und „befreundeter Dienste“ setze ich – vor allem bei mobilen Geräten – auf eine Verschlüsselung meiner Daten. Während das Risiko des „Ablauschens“ durch Geheimdienste bei meinen Vorsichtsmaßnahmen bisher eigentlich keine Rolle spielte, war der Gedanke, dass meine Daten bei einem Diebstahl oder sonstigem Verlust des Geräts in fremde Hände gelangen könnten, stets präsent.

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  • Verträgt sich Jetpack Comments nicht mit deutschem Datenschutz?

    Die Jetpack-Pluginsammlung für WordPress bietet einige nützliche Erweiterungen für das Blog. Kürzlich wurde mit einem Update auch ein komfortabler Ersatz für die Standard-Kommentarfunktion eingeführt, der den einfachen Login des Lesers über seine Accounts bei WordPress, Twitter oder Facebook erlaubt:

    Jetpack Comments

    Mir hat das ganz gut gefallen, und als Bestandteil von Jetpack hätte ich eigentlich auch eine hohe Kompatibilität erwartet. Leider wiesen mich kurz nach der Aktivierung des neuen Kommentarsystems Leser darauf hin, dass sie keine Kommentare abgeben konnten. Sie wurden mit der Fehlermeldung

    Invalid security token. Error

    konfrontiert, der Kommentar wurde nicht übernommen.

    Nachdem ich Google bemüht hatte war schnell klar: Die neue Kommentarfunktion veträgt sich nicht mit dem von mir eingesetzten Antispam-Plugin „Antispam Bee“. Dieses wiederum setze ich ein, weil sich das Standard-Antispam-Plugin Akismet nicht mit dem deutschen Datenschutzrecht verträgt, weil zur Prüfung der Kommentare Daten in die USA versendet werden.

    Zwar wurde zur Entschärfung der rechtlichen Probleme von Akismet das Plugin Akismet Privacy Policies entwickelt – aber auch dieses verträgt sich nicht mit der neuen Kommentarfunktion von Jetpack und führt zu der o.a. Fehlermeldung!

    Zunächst hatte ich auf eine Lösung bei einer der beiden Antispam-Lösungen gehofft. Nun habe ich aber eine Analyse von Jetpack Comments durch Sergej Müller, dem Entwickler von Antispam Bee, gefunden. In seinem Beitrag „Speichert Jetpack Comments Nutzerkommentare in den USA?“ geht er zwar nicht auf die Ursache für die o.a. Fehlermeldung ein, zeigt aber auf, dass durch den Einsatz der Jetpack Comments grundsätzlich ein neuer Konflikt mit dem Datenschutzrecht entstehen könnte.

    Daher werde ich hier auf fehrnetzt.de weiterhin auf den Einsatz von Jetpack Comments verzichten und empfehle dies auch erst einmal allen anderen WordPress-Bloggern.