kicker Bundesliga Sonderheft 2012/13 für das iPad

Das kicker Bundesliga Sonderheft begleitet mich seit frühester Jugend. Jedes Jahr im Sommer konnten wir es kaum erwarten, die aktuellen Mannschaftsbilder, aktuelle Informationen zu Spielertransfers und erste fachmännische Einschätzungen zur kommenden Bundesliga-Saison zu bekommen.

Einen entscheidenden Nachteil jedoch hatte das gedruckte Heft: Wie alle Printmedien war es quasi bei Erscheinen schon veraltet. Da die Vereine bis Ende August noch Transfers tätigen konnten fehlten oftmals gerade die spektakulären Neuzugänge, die bis zum Schluss hart verhandelt wurden.

Hier kann das elektronische Pendant, das kicker Bundesliga Sonderheft für das iPad, punkten: Die Daten werden nach Abschluss der Transferperiode am 31. August 2012 noch einmal aktualisiert! Außerdem aktualisiert sich die Stecktabelle natürlich (bei vorhandener Internetverbindung) automatisch – und mit 4,99€ ist die App 1€ günstiger als die Printausgabe.

Bei aller Nostalgie – ich werde ab dieser Saison zur digitalen Ausgabe greifen!

SIM ist nicht gleich SIM – aufgepasst beim Basteln einer Micro-SIM!

Mit der Einführung des iPad und später des iPhone 4 war sie plötzlich in aller Munde, aber nicht automatisch in aller Nutzer Geräte: die Rede ist von der Micro-SIM, der kleineren Version der SIM-Karte für Mobilfunkgeräte.

Wenn man ein iPad mit einem Neuvertrag erworben hat war das kein Problem – die neue Version wurde einem vom Netzbetreiber zur Verfügung gestellt. Viele Nutzer wollten aber nicht den Netzbetreiber wechseln und besorgten sich freie Geräte ohne Vertrag.

Das Problem mit der SIM-Karte war auch relativ schnell gelöst: es stellte sich heraus, dass der Chip auf den Micro-SIMs sich nicht wesentlich von den bisherigen Versionen unterschied. Lediglich das Plastik drumherum war deutlich kleiner.

Dank diverser Anleitungen findiger Zeitgenossen gab es bald diverse Anleitungen und Schablonen, die dem bastelfreudigen Apple-Kunden bei der Herstellung einer Micro-SIM auf Basis der Standard-SIM behilflich waren.

Ich selber habe nach dieser Anleitung mehrere Micro-SIMs gebastelt und immer ging es gut. Als ich nun für den Test des Motorola Razr, welches als eines der wenigen Android-Smartphones ebenfalls nach einer Micro-SIM verlangt, eine solche kurzfristig benötigte und erneut zur Schere griff habe ich erstmals eine SIM-Karte zerstört. Nicht, dass ich mir diesmal keine Mühe gegeben hätte. Mir war nur nicht bewusst, dass es bei den SIM-Karten viele unterschiedliche Chip-Formate gibt – wie man hier sieht:

Das Problem hierbei ist, dass nun aber im Handy die Kontakte des Chips natürlich an der richtigen Stelle liegen müssen. Bei den beiden oberen Karten ist aber die Position des Chips eine andere als bei den beiden unteren Karten, zu sehen an der grünen Markierung. Daher benötigt man zur Sicherheit eigentlich nicht nur eine Schablone, sondern eine Micro-SIM als Vorlage, um die korrekte Position der Kontakte zu identifizieren. In dieser englischsprachigen Beschreibung wird dies sehr anschaulich gezeigt.

Am sichersten ist es natürlich, eine passende Micro-SIM beim Netzbetreiber zu bestellen. Falls man aber doch selbst zur Schere greifen will lohnt es sich, genau hinzuschauen!

Android auf dem Tablet? (Noch) nix für mich…

Bis vor kurzem habe ich Smartphones mit Android benutzt. Und ich war
damit auch sehr zufrieden – der Wechsel zum iPhone mit iOS erfolgte bei
mir nicht, weil ich mit Android unzufrieden war. Vielmehr war es einfach
aufgrund des Apple-Ökosystems pragmatischer: meine restliche Familie
nutzt diverse iOS-Geräte, daher habe wir die Medien in iTunes usw.

Umso überraschter – und zwar leider im negativen Sinn – war ich, als ich heute mein bestelltes Android-Tablet ASUS EeePad Transformer TF101 mit Honeycomb 3.2.1 in den Händen hielt. Dabei handelt es sich defintiv um eines der besseren Android-Tablets.

Nun kann ich dem Gerät kaum vorwerfen, dass ich mich mittlerweile
sehr an die intuitive Bedienung von iOS gewöhnt habe, auch auf dem iPad
meiner Frau. Das erste, was ich mir gewünscht habe, war eine
iOS-Tastatur. Nicht, dass sie unbedingt besser wäre – aber daran gewöhnt
man sich halt so verdammt schnell!

Bei der Benutzung des Geräts fiel mir dann aber schnell auf, dass es
sich einfach nicht so „smooth“ anfühlte wie iOS. Abgesehen von der
grundsätzlichen Bedienungslogik, an die man sich ja gewöhnen kann und
die ein Tablet-Einsteiger u.U. nicht anders kennt, „klebte das user
interface einfach nicht so schön an den Fingern“, wie @marinesetwas
immer zu sagen pflegt. Beim Smartphone war ich da nie so ganz seiner
Meinung – aber hier auf dem Tablet fand ich den Unterschied zu iOS
frappierend.

Ich habe als Beispiel einmal die Twitter-App gefilmt:

Ich hoffe, man sieht und versteht, was ich meine?

Was mir noch auffiel ist, dass kaum eine der Apps, die ich mir
angeschaut habe, wirklich auf das Tablet-Format hin optimiert war. Das
waren mehr oder weniger Smartphone-Apps in groß. Wenn sich dann
 z.B. Eingabefelder für e-mail-Adressen über die komplette
Bildschirm-Breite ziehen sieht das eher albern aus.

Daher geht das Transformer-Tablet morgen leider zurück. Leider, weil
ich gehofft hatte, hier wieder etwas „Kontakt“ zu Android zu bekommen
und am Ball zu bleiben, was die Entwicklung angeht – bei einem Tablet
benötige ich Musik-Sync usw. nicht. Leider, weil es ein günstiges
Schnäppchen war. Aber in dieser Form ist Android auf dem Tablet wirklich
(noch) nichts für mich – da ich weiß, um wieviel besser es geht.

iOS-Update 4.2.1 für das iPad: Probleme mit dem Internet-APN bei Vodafone

Mein Twitter-Buddy Stefan hat mich heute angeschrieben, weil auf seinem iPad der Internet-Zugang zum Vodafone-Netz nicht mehr funktionierte. Ich konnte mir das nicht erklären, weil es sich um eine aktive Flatrate handelt und auch nichts von einem längeren Netzausfall bekannt war. Da ich selbst auf dem iPhone und auf dem iPad einige größere und kleinere Probleme mit dem Update auf iOS 4.2.1 hatte (bzw. habe, die “e”s mit accent, also z.B. “è” und “é” sind immer noch weg …) und das iPhone mit dem Update außerdem neue Netzbetreiber-Einstellungen für Vodafone bekommen hat tippte ich einfach mal ins Blaue und bat ihn, die Einstellungen zu überprüfen. Und siehe da – durch das Update war der APN von web.vodafone.de, wie es bei seiner Flatrate korrekt ist, auf pad1.vodafone.de umgestellt worden. Dieser wird aber nur bei den speziellen iPad-Tarifen verwendet, nicht bei seiner Mobile Connect Flat. Hier seht Ihr die korrekten Einstellungen auf seinem iPad: