Instagram: Schnappschüsse leicht gemacht und schnell verteilt

Vor gerade einmal 10 Tagen ist mit Instagram eine neue App und der damit verbundene Social Media Service im Appstore erschienen, und schon nach wenigen Tagen hatte der Dienst über 100.000 Nutzer, obwohl er sich zur Zeit nur per iPhone nutzen lässt. Entsprechend groß ist aktuell der Buzz in den Techblogs. Ich habe ja grundsätzlich eine eher ablehnende Haltung gegenüber Angeboten, die nicht zumindest auch die schnell wachsende Android-Gemeinde berücksichtigen – je größer die potentielle Community umso besser! Dennoch habe ich mir Instagram nun auch einmal angeschaut – und bin wirklich begeistert! Nach der Registrierung kann man zunächst seine Kontakte aus den Kontakten, aus Twitter und aus Facebook daraufhin überprüfen, ob sie bereits Mitglied bei Instagram sind. Einfach und effektiv gemacht – so muss man kein wirklich neues Netz parallel aufbauen.

Nach dem Start der App sieht man dann den Bilder-Feed seiner Kontakte – ähnlich wie in der Timeline bei Twitter.

Wenn man dann selbst ein Bild teilen möchte, so kann entweder ein Foto aus seiner Galerie nehmen oder eine neue Aufnahme aus der App heraus machen. Dieses kann man im Anschluss sehr einfach auf Knopfdruck mit einem von aktuell 11 Filtern bearbeiten – ähnlich den Effekten, die man z.B. mit Hipstamatic erzielt.

Das Ergebnis kann man dann nicht nur mit seinen Instagram-Kontakten teilen, sondern auch bei Twitter, Flickr, Facebook, Tumblr posten und gleichzeitig bei Foursquare einchecken, nachdem man einmalig seinen Account für diese Dienste in der App eingerichtet hat.

Es ist den Anbietern gelungen, eine optisch und in Sachen usability sehr ansprechende Lösung für das Verteilen von mobilen Schnappschüssen zu bieten. Insofern ist Instagram natürlich keine Revolution. Man konnte das Gleiche bereits vorher erreichen, indem man ein Foto mit Hipstamatic o.ä. Apps aufnimmt, bearbeitet, es dann in den Twitter-Client ex-/importiert, mit einem Kommentar versieht und ggf. durch Einsatz von weiteren Tools auch gleichzeitig zu Facebook schickt. Danach oder davor konnte man auch noch bei Foursquare einchecken. Das sind allerdings einige Schritte mehr und es macht nicht so viel Spaß wie mit Instagram! Oder wie @muffutz es ausgedrückt hat:

Michael Fehr

Ne echte Nüsser Jong (Baujahr 1972), den es nach einem mehrjährigen Gastspiel in Düsseldorf 2001 wieder zurück an den wunderschönen linken Niederrhein zog. Verheiratet, 2 Kids. Geek by nature.

4 Responses

  1. Ostwestf4le sagt:

    Das klingt gut. Ich fiebere dem Release für Android entgegen.

  2. Frau Lolle sagt:

    Ich teste es jetzt auch mal… :)

  3. N8engel sagt:

    Ich teste ja gerne Apps. Und bin zufrieden. Es ist einfach, schnell und spassig! Like wird das neue gefällt mir & faven ;-)

  4. Instagram für Android ist in Planung | The Kleinenbroicher sagt:

    […] ein cooles App zum Verteilen von schön aufbereiteten Schnappschüssen, habe ich Euch hier schon einmal vorgestellt. Leider gab es bisher nur eine Version für iOS, von einer App für Android war bisher keine […]

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