Schlagwort: Apps

  • iPhone-Datentraffic durch Aktienkurse und Wetter

    Ich las gerade in der aktuellen c’t einen interessanten Hinweis:

    Die in iOS integrierten Apps für Aktienkurse und Wetter sind nicht nur ab Werk mit Aktien und Orten vorbelegt, sondern tauchen auch standardmäßig in der Mitteilungszentrale von iOS auf.

    Dies führt wiederum dazu, dass sie stündlich nach neuen Werten im Internet suchen. Dabei fallen jedesmal ca. 80-100 KByte Datentraffic an. Pro Tag summiert sich das auf 2,4 MByte und somit auf ca. 70 MB pro Monat.

    Damit verschlingen die beiden Apps, selbst wenn sie gar nicht aktiv genutzt werden, einen Großteil des Datenvolumens kleinerer Smartphone-Tarife. Aber auch die Nutzer mit 500 oder 1000 MByte ungedrosseltem Datenvolumen verschenken hier unter Umständen unbewusst Datentraffic.

    Um dies zu verhindern muss man die beiden Apps in den Mitteilungseinstellungen aus der Mitteilungszentrale entfernen:

    Danach verbrauchen die Apps nur noch dann Datenvolumen, wenn sie manuell gestartet werden.

  • Podcasts reloaded

    Ich höre schon seit einigen Jahren gerne Podcasts, aber es gab zwischendurch immer wieder Phasen, in denen ich nichts abonniert hatte. Denn interessanterweise waren Podcasts für mich immer mit Apple Gadgets verbunden: immer dann, wenn ich eins hatte (sei es iPhone oder iPod) habe ich auch intensiver Podcasts genutzt. Das lag vor allem daran, dass Podcasts in die mobilen Geräte von Apple gut integriert sind und nicht wie normale Audiodateien behandelt werden. So ist es z.B. für mich wichtig, dass gehörte Beiträge automatisch gelöscht werden usw. Mittlerweile bin ich aber dank einer wirklich guten App nicht mehr auf die iTunes-Synchronisation angewiesen, um komfortabel Podcasts herunterladen und hören zu können. Instacast ist für alle Podcast-Freunde für 1,59€ absolut lohnenswert! Es gibt zwei Podcasts, die mich durch all die letzten Jahre begleitet haben:

    • Schlaflos in München von Annik Rubens und
    • Couchpotatoes von Andreas und Oliver

    Nun habe ich einen neuen Podcast entdeckt, der mir gut gefällt. Gemacht wird er von – Annik und Oliver: Kinderwahnsinn. Annik und Oliver sind mittlerweile ebenso wie ich ich Eltern – und um das Leben mit dem Nachwuchs dreht sich dann auch ihr neuer Podcast:

    Nun erobern sie sich ein ganz neues Territorium: Das der Eltern. Im Podcast Kinderwahnsinn teilen sie nun alle zwei Wochen (falls es Kinderbetreuung und Kindergesundheit zulassen) Freud und Leid der neuen Rollen als Mama und Papa. Olivers Tochter ist im Winter 2009 geboren, Anniks Sohn ein Jahr später.

    Sehr empfehlenswert für Eltern mit (jüngeren) Kindern! Hört Ihr auch Podcasts? Welche könnt Ihr empfehlen?

  • Dropbox: Extraspeicher zum Schulanfang

    Passend zum Schulanfang startet Dropbox wieder eine Kampagne, bei der man zusätzlichen Speicherplatz in dem beliebten Clouddienst ergattern kann.

    Falls Ihr noch keinen Dropbox-Account habt, könnt Ihr Euch hier kostenlos einen besorgen.
    Und falls Ihr Euch nun fragt, warum Ihr das tun solltet, empfehle ich Euch diese Tour.

  • Gowalla 3.0 für Android

    Wer meinen Blog schon etwas länger liest weiß, dass ich mich mit der Entscheidung zwischen Gowalla und Foursquare lange schwer getan habe. Ich nutze mobile Check-Ins aber ohnehin nur sparsam, meistens dann, wenn ich einfach und komfortabel meinen Aufenthaltsort mitteilen möchte, also z.B. bei Veranstaltungen. Daher wollte ich keinesfalls mehrfach einchecken. Und da Gowalla sich zu sehr auf die iOS-Plattform konzentriert war und ist der Footprint bei Foursquare einfach größer. Mit Version 3.0 – die wiederum bereits vor einer gefühlten Ewigkeit für iOS erschienen ist – bringt Gowalla nun aber eine sinnvolle Entwicklung auch nach Android: Die Nutzung der Foursquare-API! Damit kann man also die Gowalla-App nutzen, um sich auf beiden Plattformen parallel einzuchecken.
    Darüber hinaus wurde aber auch das User Interface (UI) überarbeitet. Nach wie vor kommt es deutlich freundlicher rüber als sein Foursquare-Pendant:

    Aber wie gesagt, die wesentliche Erweiterung ist für mich die Integration von Foursquare beim Check-In:

    Darüber hinaus bietet Gowalla 3.0 als technische Neuerung push notifications ab Android 2.2 (Froyo). Muss (und kann) ich auf meinem Defy mit z.Zt. noch Android 2.1 aber drauf verzichten.

  • URLy – eine klasse Android-App zum Verteilen von Links, Fotos, Videos und sonstigen Dateien

    Heute möchte ich auf eine Android-App aufmerksam machen, die meines Erachtens einen richtig guten Job macht, von der ich bisher aber wenig gelesen habe: URLy.
    Mit URLy lassen sich vom Android-Smartphone aus auf einfache Art und Weise Links, Fotos, Videos und beliebige andere Dateien im Netz verteilen. URLy arbeite dabei als stand-alone App, klinkt sich aber natürlich auch in das Systemmenü zum Weiterleiten ein. Darüber hinaus kann es als Plugin für den beliebten Twitter-Client Twicca dienen und ihm somit zu der wohl breitesten Unterstützung externer Dienste verhelfen. Einzelne Tweets lassen sich aber problemlos auch aus der App selbst heraus verschicken, inkl. Twitlonger-Support.
    Und so sieht das ganze aus:

    Das Besondere an URLy ist, dass es sehr viele Dienste zum Kürzen von URLs als auch auch für den Upload von Dateien unterstützt und dabei bis ins Detail konfigurierbar ist. Mich nervt z.B. bei dem von mir favorisierten Twitter-Client Tweetdeck, dass er nur wenige Dienste und bei bit.ly beispielsweise keine Nutzerdaten unterstützt, sondern nur das Kürzen ohne Anmeldung. Es macht kaum Sinn, hier die Liste der unterstützten Dienste aufzulisten, da diese permanent erweitert wird. Dennoch hier als Eindruck die aktuell auf der Homepage aufgeführten URL-Dienste:
    bit.ly, j.mp, u.nu, TinyURL, goo.gl, ota.cc, is.gd, urly.de, ur.ly, urli.nl, durl.me, short.ie, trim.li, to.ly, safe.mn, hex.io, 2.ly, r.im, goly.in, urlz.at, f2.am, easyuri.com, xr.com, x.bb, su.pr, urlcover.com, myurl.in, smal.ly, bu.tt, url.co.uk, zip.li, xrl.us, unfake.it, lnk.by, cut.by, sl.pt, tiny.by, referer.us.
    Dabei werden nicht nur persönliche Accounts (z.B. bei bit.ly oder goo.gl) unterstützt, sondern auch die Verwendung eigener Kurz-URLs, wenn dies vom Anbieter unterstützt wird. Und wer einen eigenen URL-Kürzer mittels YOURLS auf seinem Server einsetzt kann diesen ebenfalls via URLy benutzen.
    Während die meisten Twitter-Clients nur das Verteilen von Bildern und Video via TwitPic und Co. unterstützen kann man mit URLy beliebige Dateitypen verteilen, also z.B. auch PDFs, Office-Dokumente, Musik usw. Hierzu können aktuell neben Posterous unter anderem die Dienste CloudApp, FileSocial, ifile.it oder TwitDoc verwendet werden. Somit werden auch viele Dienste, die bisher keine Apps anbieten, mobil.
    Kommen wir nun zum Preis dieses kleinen Multitalents… URLy kostet: NIX! Seit kurzem enthält es noch nicht einmal mehr Werbung. Einfach klasse!
    Wenn Ihr mehr Informationen und Screenshots zu URLy haben möchtet schaut Euch die Homepage an oder installiert es doch einfach mal aus dem Market.