Schlagwort: Allgemein

  • S8 wird auch ab 2014 weiterhin durch DB Regio betrieben – mit neuen Zügen

    Jahrelang habe ich mich als Pendler darüber geärgert, dass auf der S-Bahn-Strecke S8 von Mönchengladbach nach Hagen/Dortmund
    die alten, quietschenden, im Sommer mangels Klimatisierung oft
    stinkenden, vor allem aber permanent verspäteten und ausfallenden
    S-Bahnen mit Lokomotiven der Baureihe 423 und X-Wagen fuhren.

    Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden sie dann glücklicherweise gegen neuere Modelle der DBAG-Baureihe 422/432 ausgetauscht – die bis auf eine ärgerliche Phase notwendiger Nachrüstungen auch recht zuverlässig ihren Dienst tun.

    Wie DerWesten jetzt berichtet hat sich kürzlich die DB Regio auch für die Zeit nach 2014 den für sie offenbar lukrativen Auftrag zum Betrieb der Strecke S8 sichern können. Was mich dabei am meisten überrascht: es soll dann schon wieder neue Züge geben, die auch über eine Toilette verfügen – was gerade für ältere Mitbürger (ebenso wie für jüngere am Wochenende …) sicher eine gute Nachricht ist.

    Weiß jemand zufällig, um welchen Fahrzeugtyp es sich dabei handeln könnte?

  • Der Blick über den Tellerrand – Eindrücke vom e-Marketingday 2011

    Manchmal braucht der Kopf Urlaub. Dann muss man ihn auf Reisen schicken und neues Terrain erkunden lassen. Den geistigen Horizont erweitern.Aus diesem Grund beschäftige ich mich immer wieder gerne mit fachfremden Themen, die nichts direkt mit meinem eigentlichen Job zu tun haben. Daher habe ich mich sehr gefreut, heute einer Einladung der IHK-Initiative Rheinland folgen und eine Fachtagung zum Online-Marketing, den e-Marketingday 2011 in Köln, besuchen zu können.Auf der Hinfahrt wurde mir dann aber zunächst einmal aufgezeigt, wie Online-Vertrieb nicht funktioniert: Da ich für die halbe Strecke bis Dormagen ein VRR-Ticket besitze wollte ich auf dem Weg ein Handyticket der KVB lösen. Daher habe ich mich dort gestern noch registriert. Heute Morgen jedoch war die Seite weder per Smartphone noch zuhause per Web (ich habe meine Frau extra noch angerufen) erreichbar. Also ging es ohne gültigen Fahrausweis weiter. Auf der Hohenzollernbrücke hatten wir einen ungeplanten Zwischenstopp und ich konnte die Liebesschlösser, die verliebte Paare hier anbringen, einmal von der anderen Seiten betrachten..

    Nach einiger Zeit ging es dann aber weiter nach Deutz und ein paar Gehminuten später stand ich vor dem Veranstaltungsgebäude, dem KölnSky.

    Ganz schön hoch für einen Menschen mit Höhenangst wie mich … Dafür war die Aussicht von oben (28. Etage) aber beeindruckend.

    Aber eigentlich war ich ja nicht zum Sightseeing hier, daher nun zu den Inhalten. ;-) Ich hatte mich für Vorträge zu den Themen Suchmaschinenoptimierung / Suchmaschinenmarketing, Social Media und Mobile Marketing entschieden.Vorab gab es jedoch noch einen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Vortrag von Tim Cole, der u.a. von Internetausdruckern bei IKEA berichtete. Eine seiner Kernaussagen: „Empfehlung, Glaubwürdigkeit und Aufmerksamkeit sind die wichtigsten Dinge im Marketing 2020“. Etwas plakativ, aber im Kern ist was dran.Das Thema SEO / SEM war wirklich spannend, da mir die Wirkungsweisen und Prozesse bei Google erstmals richtig transparent wurden. Beim Thema Social Media hatte ich mir mehr erhofft, hier konnte mich nur der Vortrag von Sabine Haas zu guten und schlechten Beispielen im Umgang mit Social Media wirklich überzeugen. Mobile Marketing war dann wieder spannend und unterhaltsam – aber hier war mein Wissen um Apps usw. schon zu groß, als dass es für mich wirklich informativ sein konnte.  Neben den eigentlichen Inhalten waren aber auch die unterschiedlichen Präsentationstechniken interessant für mich. Während bei uns in der Firma Präsentation fast ausschließlich mit Powerpoint erstellt werden kam es hier eher wenig zum Einsatz. Vielmehr scheint das mir bisher unbekannte Prezi und dessen Zoom-Effekte a là Google Earth sehr beliebt zu sein. Auf die einzelnen Vorträge möchte ich hier nicht weiter eingehen, das würde den Rahmen sprengen – und außerdem findet man sie bei Interesse unter den o.a. Links. Alles in allem war es eine sehr lohnenswerte Veranstaltung an einem schönen Veranstaltungsort – danke an die Veranstalter und Referenten!

  • Ein wenig Entschleunigung in Sachen Kommunikation

    Gerade war es wieder so weit: ich sitze in der S8, bin auf dem Weg nach Hause. Mal wieder deutlich später als geplant. Auch das ist in letzter Zeit nicht unüblich. Eigentlich hatte ich gerade damit begonnen, meine Twitter-Timeline nachzulesen. Um zu sehen was bei meinen Followern so passiert ist den ganzen Tag über. Timeshift-Twittern sozusagen. Das mache ich in letzter Zeit eigentlich immer, während ich Bahn fahre, morgens und abends. Weil ich tagsüber eigentlich kaum dazu komme, einen Blick in meine Timeline zu werfen. Das Problem dabei ist nur, dass ich dadurch kaum noch dazu komme, zu bloggen, ein Buch zu lesen o.ä., ohne meiner Familie weitere Zeit zu nehmen. "Dann lass doch einfach das nachträgliche Lesen und schau nur, was gerade geht!" war einer meiner Ansätze, dieses Problem anzugehen. Funktioniert aber für mich nicht, weil mich bei manchen Leuten halt interessiert, wie es ihnen geht. Das ist halt eine der Schwächen von Twitter: so gut es in der Echtzeitinformation ist, so schlecht lässt sich damit zeitversetzte Kommunikation führen. Ich habe aber leider nicht mehr so viel Zeit für social media. Always-on habe ich lange gelebt, bin aber immer weniger bereit dazu. Zu sehr belastet es mein Familienleben, ausgesprochen und gefühlt. Ich wollte keine digitalen 0/1-Entscheidungen mehr treffen und werde auch bei Twitter nicht hinschmeißen. Aber bitte wundert Euch nicht, wenn es dort etwas stiller ist auf meinem Account. Oder wenn ich nicht zeitnah antworte. Wenn Ihr möchtet, dass ich etwas mitbekomme, hängt das @-Zeichen vor meinen Namen. Oder schreibt ganz altmodisch eine Mail.

    Wie gesagt, kein persönlicher Abgesang auf Twitter. Ich werde damit noch viele Stunden meines Lebens verbringen. Aber nicht mehr fast jede.
  • Back for good!

    So, es geht weiter hier! Der Umzug vom selbstgehosteten WordPress-Blog nach Posterous lief noch glatter als gedacht. Dank der hervorragenden Unterstützung meines neuen Providers webandmore ging der eigentliche Übertrag der Domain in wenigen Minuten über die Bühne. Thomas hat mir dann noch schnell die DNS-Einträge so gebogen, dass meine Domain ab sofort Posterous für den Web-Auftritt und Google Apps für Mail usw. nutzt. Vorher war schon der Import der alten Beiträge absolut problemlos vonstatten gegangen. Das beste: Die URLs wurden 1:1 vom WordPress-Blog übernommen, so dass die alten Google Suchergebnisse weiterhin gültig sind. :-) Auch der RSS-Feed via Feedburner konnte einfach auf die neue Quelle umgestellt werden, so dass alle Abonnenten nun automatisch wieder die Beiträge bekommen sollten. So far, so good!

  • Stöckchen: Jahresrückblick Anno 2010

    Marc hat mir ein Stöckchen zugeworfen, welches ich gerne aufnehme. Es handelt sich um einen Jahresrückblick auf 2010 und ich nehme das mal zum Anlass, das Jahr Revue passieren zu lassen … Los geht’s!
    Vorherrschendes Gefühl für 2011? 
     2011 wird das Jahr der Veränderungen, hoffentlich nur im positiven Sinne. Der Job war zu 2010 zu stressig, als dass dies so weitergehen könnte. Glücklicherweise ist mit neuen Kollegen Entlastung in Sicht. Dann geht mein älterer Sohn zur Kommunion, der jüngere wird eingeschult. Und ich muss und werde endlich mal wieder etwas abnehmen. Unter dem Strich also ein positives Gefühl für 2011. 2
    010 zum ersten Mal getan? 
    Mit der Familie gezeltet. Mit der Familie Kanu gefahren. Ein iPhone besessen. Ein Twittagessen besucht. Und sicher noch einiges mehr.
    2010 nach langer Zeit wieder getan? 
    Gezeltet. Basketball gespielt.
    2010 leider gar nicht getan? 
    Gar nicht? Weiß nicht … Aber auf jeden Fall kam die Freizeit zu kurz.
    Wort des Jahres?
    Vuvuzela.
    Zugenommen oder abgenommen?
    Übers Jahr gesehen ziemlich konstant geblieben. Aber ich habe schon weniger gewogen in 2010 als jetzt.
    Stadt des Jahres?
    Hä? Kleinenbroich, wie jedes Jahr. ;-)
    Alkoholexzesse?
    Wie ist das definiert? Da ich eigentlich immer bei Bier bleibe und das ziemlich gut vertrage würde ich eher verneinen.
    Davon gekotzt?
    Nein. Vorher schlafe ich ein. 
    Haare länger oder kürzer?
    Gleich lang, aber dünner …
    Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
    Weiß ich nicht, da ich keine Brille trage. Ich denke aber tendenziell kurzsichtiger – ist doch mit steigendem Alter so, oder?
    Mehr ausgegeben oder weniger?
    Hm. Kann ich nicht sagen. Wenn mehr, dann weil alles teurer wurde. Sprich: Preisabweichung, keine Mengenabweichung.
    Höchste Handyrechnung?
    Kann man nicht vergleichen, ich habe mehr Rabatt als viele andere in Summe. Aktuell für mich und meine Frau ca. 90 € monatlich ohne Rabatte.
    Krankenhausbesuche?
    Nein, nur eine Zahnwurzelbehandlung.
    Verliebt?
    Immer noch – in meine Frau und meine Kids.
    Getränk des Jahres?
    Pils.
    Essen des Jahres?
    Rheinisches Krüstchen im Schnaggebaas, Kleinenbroich.
    Most called persons?
    Definitiv meine Frau. Ich telefoniere aber kaum.
    Die schönste Zeit verbracht mit?
    … meiner Familie im Urlaub.
    Die meiste Zeit verbracht mit?
    Meinen KollegInnen.
    Song des Jahres?
    Schwierig. „Waka Waka“ von Shakira wegen der WM? Oder „Geboren um zu leben“ von Unheilig?
    CD des Jahres?
    Was ist eine CD?
    Buch des Jahres?
    Ich fürchte, ich habe keins gelesen … Und wenn hat es diesen Titel offenbar nicht verdient.
    Film des Jahres?
    Irgendein Tatort, sonst gucke ich ja kaum was.
    Konzert des Jahres? In diesem Jahr war ich auf keinem großen Konzert. Nächstes Jahr stehen Bon Jovi und Bryan Adams an. Zählt auch Herbert Knebel?
    TV-Serie des Jahres?
    Serien schaue ich so gut wie nie, da ich es sowieso nicht schaffe, dran zu bleiben. Daher … Stromberg!
    Erkenntnis des Jahres?
    Es kann immer noch schlimmer kommen. Aber alles geht vorbei.
    Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
    Den Stress im Job. Die Niederlage Deutschlands gegen Spanien im Halbfinale der WM. Unsere aktuelle Bundesregierung.
    Nachbar des Jahres?
    Wenn man es nicht ganz so eng bemisst: Marc, der Ostwestfale.
    Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
    Aus virtuellen Kontakten reale zu machen.
    Schlimmstes Ereignis?
    Glücklicherweise nichts herausstechendes, alles ganz gut ausgegangen.
    Schönstes Ereignis?
    Viele, viele mit den Kids. Und dass bei meinem besten Freund Krebs in einem seeehr frühen Stadium erkannt und entfernt wurde.
    2010 war mit einem Wort?
    Durchwachsen.
     
    So, ich würde mich freuen, wenn einer meiner LeserInnen dieses Stöckchen aufnehmen würde. Nico? Tanja? Anyone else?