Ich sitze gerade während einer Pause beim #emd2012 im Raum „Kameha Universal“ des Kameha Grand Hotel in Bonn. Schicker Laden, für meinen Geschmack aber zu penetrant auf Style getrimmt. Die Fotos von den Zimmern und Suiten haben mich jedenfalls mehr beeindruckt als die wild gemusterten Flure und Veranstaltungsräume. Aber das ist ja Geschmackssache und deswegen bin ich ja auch nicht hier. ;-) Ich wage es, bereits jetzt nach 2/3 der Vorträge ein persönliches Fazit zu ziehen: es hat sich auch in diesem Jahr wieder gelohnt teilzunehmen. Die von mir besuchten Fachforen A2 (Suchmaschinenmarketing & Referenzmarketing) und B1 (Mobile- und Geo-Marketing) waren kurzweilig und boten auch für mich als netzaffinen Menschen noch viele interessante Informationen. Mein persönliches Highlight waren die Vorträge von Hans-Jörg Stangor (IKS GmbH) und Patrick Singer (Google Deutschland).Gleich geht es weiter mit Fachforum C1 (Social Media Marketing), hier freue ich mich besonders auf den Beitrag zu Datenschutzrisiken von „like buttons“ & Co.Die Vorträge findet Ihr bei Interesse voraussichtlich ab morgen unter http://www.e-marketingday.de Im nächsten Jahr findet der #emd2013 übrigens im Borussiapark Mönchengladbach statt – bei diesem „Heimspiel“ bin ich dann nach Möglichkeit gerne wieder dabei!
Schlagwort: Netzwelt
Dyson Car Challenge–alles andere als angestaubt!
Disclaimer: Ich bin weder bei Dyson beschäftigt noch habe ich einen Auftrag bekommen für diesen Beitrag, geschweige denn ein Entgelt. Ich finde die Produkte von Dyson klasse. Wir haben seit einiger Zeit einen Dyson DC29 im Einsatz und sind sehr zufrieden mit der Leistung. Und wenn ich in einem Kneipe oder einem Restaurant einen Dyson Airblade finde habe ich auch Spass satt… :-) Was ich beeindruckend finde: Dyson hat nicht nur innovative Technik in seinen Produkten, sondern gibt sich auch in der Kommunikation modern. So fand ich die Idee, in der freien Wildbahn “gefundene” Dyson Airblades zu melden schon recht cool. Noch unterhaltsamer ist aber, was ich heute via heise gefunden habe: die Dyson Car Challenge:
Dyson engineers constantly look to develop designs that do more with less. So a challenge was set: to create the fastest go-kart using a few Dyson spare parts and all the torque they could eke out from one of our handheld motors. After a few evenings‘ work, these are the results.
Instabook? Facegram?
Meine Güte, was geht es uns gut. Da übernimmt ein Internet-Goliath einen Internet-David und wir diskutieren heftig, als würde das unser Leben ernsthaft beeinflussen. :-)Und ich bin nicht nur mittendrin, sondern blogge auch noch darüber. Wisst Ihr warum? Weil ich es kann. Nein, weil ich es mag.Instagram wiederum mag ich nicht mehr so. Nicht erst seit heute und auch nicht, weil ich Facebook ebenfalls nicht sonderlich schätze. Das wäre auch etwas hirnrissig, weil ich seit eh und je meine Instagram-Bilder auch bei Facebook veröffentliche. Wobei „veröffentlichen“ nicht das passende Verb ist – und damit sind wir beim eigentlichen Punkt. Ich persönlich habe Instagram nie wegen der Community genutzt – die wohl der wesentliche Grund für Facebook gewesen sein dürfte, den Dienst zu schlucken. Oder glaubt jemand ernsthaft, Facebook braucht die technischen Skills der Instagram-Leute? Für mich bot Instagram damals, als ich begann es zu nutzen, einfach den besten Workflow um ansehnliche (darüber will ich nicht diskutieren ;-) Aufnahmen in meinen Netzwerken zu verteilen.Seit einiger Zeit gibt es dafür aber eigentlich keinen Grund mehr, denn die von mir auf dem iPhone bevorzugte Kamera-App Camera+ bietet mittlerweile auch vernünftige Funtionen, um die Aufnahmen zunächst zu bearbeiten und dann zu verteilen. Daher habe ich schon vor einiger Zeit laut darüber nachgedacht, ob Instagram eigentlich für mich noch Sinn macht.
Ich habe es aber aus Gewohnheit bis heute weiterbenutzt. Die Übernahme durch Facebook scheint mir aber ein sinnvoller Zeitpunkt, das in Zukunft sein zu lassen. Wie Ihr dem o.a. Kommentar bei Facebook entnehmen könnt kann und darf man da aber durchaus anderer Meinung sein. Für Leute wie mich, für die Instagram immer mehr Tool als Community war ist aber sicher die Zeit gekommen, sich über Alternativen Gedanken zu machen. Facebook ist ja eher nicht dafür bekannt, sich einfach und gerne für andere Dienste zu öffnen. Vielmehr saugt es wie ein schwarzes Loch Daten und Usage an und gibt sie kaum mehr frei. Ganz im Gegensatz zu Twitter, welches auch aus diesem Grund mein bevorzugtes Netzwerk ist.BTW, was macht eigentlich Gowalla? ;-)
sid12 – Safer Internet Day 2012
Heute ist es wieder soweit: auf Initiative der Europäischen Kommission werden weltweit Veranstaltungen und Aktionen das Thema „Sicherheit im Netz“ in den Mittelpunkt rücken.
In Deutschland ist wie in den vergangenen Jahren klicksafe erste Anlaufstelle für Informationen und weiterführende Links.
Ich möchte das hier natürlich nicht einfach alles replizieren, sondern Euch auf 2 Dinge hinweisen, die ich im Rahmen des sid12 gefunden habe:
BSI Empfehlungen zur Cyber-Sicherheit
Hinter dem o.a. Link findet Ihr nützliche Tipps zur möglichst sicheren Konfiguration von Windows-PCs. Da es sich um eine Information des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik handelt sind die Infos nicht marketinggetrieben, es werden i.d.R. kostenlose Produkte empfohlen.
Über die Infos des BSI bin ich dann auch auf das mir bisher nicht bekannte, kostenlose Angebot
OpenDNS FamilyShield
gestoßen. Das sieht für mich nach einem sehr interessanten Ansatz aus, meine Kids zumindest vor dem zufälligen Surfen auf nicht jugendfreien Seiten zu bewahren. Ich werde mir das einmal genauer anschauen und ggf. hier ausführlicher berichten.
Facebook ist profitabel. Und wie!
Wow, ich muss sagen, die Daten zum Börsengang von Facebook überraschen mich!
Und damit meine ich nicht die Fantastilliarden an „Unternehmenswert“, die auch in der Vergangenheit bereits durch die Presse schwirrten.
[Kleiner Exkurs:
Der „Unternehmenswert“, der solchen Kursen zugrundeliegt, besteht i.d.R. nicht nur aus den Fakten, sondern auch aus jeder Menge Phantasie:
Unternehmenswert (Equity Value) = aktuelle Performance (z.B. EBITDA) x langfristiges Potential (Multiples) – Finanzierung (Verschuldung).
Insbesondere die Multiples bieten natürlich viel Spielraum …]
Interessanter – und für mich persönlich überraschend – ist es, dass Facebook bereits seit Jahren profitabel ist! Wie man heute auf heise.de lesen kann wurden 2009 bereits 229 Millionen USD Gewinn erzielt, 2010 dann 606 Millionen USD und 2011 wurde 1 Milliarde USD Gewinn erzielt bei 3,7 Millarden USD Umsatz und folglich einer Umsatzrendite von ca. 27%!
Das hätte ich nicht erwartet, Respekt!