Mesh-WLAN mit der FRITZ!Box

Quelle: https://avm.de/mesh/

Ich habe in einem älteren Beitrag darüber berichtet, wie ich per line 21 unser Haus mit Netzwerk (LAN) über Telefonkabel auf allen Etagen versorgt habe.

Natürlich nutzen wir hauptsächlich WLAN, um unsere Geräte mit dem Netzwerk zu verbinden. Dank der vorhandenen LAN-Ports auf jeder Etage müssen wir hier aber nicht auf WLAN-Repeater zurückgreifen, die funktionsbedingt nie die volle Bandbreite durchreichen können.

Da wir darüber hinaus aber auch stationäre Geräte wie Desktop-PCs, Receiver, Playstation etc. per Netzwerkkabel ans Netz hängen möchten, setze ich seit eh und je Router auf den Etagen ein, die dann als Switch und WLAN-Accesspoint agieren und mit der FRITZ!Box 7490 am Internetanschluss per line 21 verbunden sind.

Vor einiger Zeit habe ich, aufgrund der jahrelangen guten Erfahrungen mit den Geräten von AVM die Router auf den Etagen durch die FRITZ!Box 4040 ersetzt.

Im Unterschied zu den „großen“ (V)DSL- oder Kabelroutern (z.B. Fritz!Box 7590 oder Fritz!Box 6490) verfügt die Fritz!Box 4040 nicht über ein (V)DSL- oder Kabelmodem und besitzt keine Telefoniefunktionen. Sie verfügt aber über ein leistungsfähiges Dual-WLAN (WLAN AC + N mit bis zu 866 MBit/s (5 GHz) und 400 Mbit/s (2,4 GHz)), 4x Gigabit-Ethernet zum Anschluss von Computern, Fernsehern, Spielekonsolen, 1x USB 3.0 und 1 x USB 2.0 für Drucker und Speicher im Netzwerk.

Sie ist also ein leistungsfähiger Router und Access-Point, wenn man sie hinter einer Fritzbox am VDSL-, Kabel- oder Glasfaseranschluss als IP-Client betreibt.

In diesem Modus

  • ist die Firewall der FRITZ!Box 4040 deaktiviert,
  • erhalten die mit der FRITZ!Box 4040 verbundenen Computer, Smartphones und anderen Geräte ihre IP-Einstellungen weiterhin vom vorhandenen Router,
  • ist der Zugriff aller Geräte untereinander uneingeschränkt möglich, egal ob diese an der FRITZ!Box oder an dem anderen Router angeschlossen sind.

Der Vorteil ist, dass die Router auf den einzelnen Etagen nun sehr gut mit dem Hauptrouter harmonieren und man die von den FRITZ!Boxen gewohnte, sehr anwenderfreundliche Oberfläche auf allen Geräten verwendet.

Seit kurzem ist diese Konfiguration sogar noch leistungsfähiger! Dank der neuen Labor-Firmware für die FRITZ!Box 4040, die laut AVM-Support in Q2/2018 als Update erscheinen soll, können sämtliche Router in dieser Konfiguration ein noch besser abgestimmtes WLAN bilden dank Mesh-Funktion.

Mesh ist gerade bei allen Netzwerk-Herstellern ein großes Thema – aber warum sollte man hier Gerätre eines anderen Herstellers mit neuen Oberflächen und unter Umständen eingeschränkter Kompatibilität zur Fritz!Box am Internetanschluss betreiben?

ProtectPax – Bye Bye Schutzfolie?

Alle paar Monate ist es soweit – jemand aus meinem Bekanntenkreis hat ein neues Handy und ich werde gefragt, ob ich bei der Anbringung der Schutzfolie behilflich sein könnte. Ich weiß nicht genau, wie ich mir den Ruf des „Folien-Masters“ erarbeitet habe, aber sicherlich hat es damit zu tun, dass ich selbst relativ oft das Smartphone wechsle und zwecks Werterhalt auf Display-Schutzfolien setze. Und für die blasenfreie, saubere Anbringung der Schutzfolien braucht es tatsächlich eine ruhige Hand und etwas Erfahrung, gerade bei abgerundeten Displays.

Kürzlich berichtete eine liebe Kollegin und „Hardcore-Höhle der Löwen„-Fan (hallo Andrea! ;) nun von einem neuen Produkt, das viel verspricht:

„Flüssig, unzerstörbar und wasserdicht“ soll es mit Hilfe der Nanotechnologie die Displays von Smartphones, Tablets usw. besser schützen als jedes andere Produkt zuvor. Die Rede ist vom flüssigen Displayschutz  „ProtectPax“.

Ich war zunächst skeptisch, ob und wie gut das Ganze funktionieren kann. Denn immerhin sollte es nicht nur oberflächlich vor Kratzern schützen, sondern auch einen Bruch des Displays verhindern können. „100% bruch- und kratzsicher“ – und das angeblich ohne Einschränkung bei der Bedienung des Touchscreens?!

Meine Kollegin hat (wie bei vielen anderen Produkten aus der „Höhle des Löwen“ zuvor) nicht lange gezögert und ProtectPax auf Herz und Nieren geprüft – zunächst sicherheitshalber an einem alten Smartphone.  Hier nun ihr Bericht mit Fotos und Videos, die sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

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Sony Xperia XZ: Kein Zugriff auf verschlüsselte SD-Karte unter Android 7.1.1

Uff, was für ein Beitragstitel…. und das ist schon die Kurzversion! ;)

Ich möchte Euch auf einen Fehler in der aktuellen Firmware des [amazon_textlink asin=’B01L34I7LA‘ text=’Sony Xperia XZ‘ template=’ProductLink‘ store=’fehrnetzt-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’fbc54cab-3bda-11e7-818d-1d5fe99989fe‘] hinweisen:

In der aktuellen Firmware mit Android „Nougat“ 7.1.1 ist es bekannten Apps wie z.B. Spotify, HERE WeGo, Amazon Prime Video etc. nicht mehr möglich, Daten auf der SD-Karte zu speichern und zu verwenden.

Unter Android 6.x „Marshmallow“ und Android 7.0 „Nougat“ war es noch problemlos möglich, Daten auf der SD-Karte in dem den Apps jeweils dafür zugeteilten Verzeichnis unter

SDCARD/Android/Data/...

abzulegen, um den kostbaren internen Speicher nicht mit Musik, Videos, Offline-Karten usw. zu belegen.

Seit dem Update auf Android 7.1.1 ist dies leider nicht mehr möglich. Unter Spotify z.B. wird in den Einstellungen nicht einmal mehr die Möglichkeit der Speicherung auf SD-Karte angezeigt, auch bei HERE WeGo ist die SD-Karte scheinbar nicht existent.

Das Problem wurde Sony bereits im Support-Forum gemeldet, aber weder dort noch bei Twitter-Support scheint man es bisher wirklich wahrgenommen zu haben.

Insofern kann es vielleicht nicht schaden, wenn sich weitere Nutzer melden.

Für mich ist es dauerhaft weder eine Option, die Daten nicht auf SD-Karte auszulagern, noch, die SD-Karte nicht zu verschlüsseln.

Streek – die Stratosphären-Geeks vom Niederrhein

Ihr erinnert Euch sicher an das Projekt Red Bull Stratos, den Fallschirmsprung aus der Stratosphäre, der am 14. Oktober 2012 vom österreichischen Base-Jumper und Extremsportler Felix Baumgartner ausgeführt wurde? Oder an die vorherigen, weniger spektakulären, aber nicht minder faszinierenden unbemannten Projekte dieser Art, wie z.B. Android In Spaaaace?

Dann könnt Ihr Euch vielleicht meine Begeisterung vorstellen, als ich vor einigen Tagen dank der Tweets eines lieben Nachbarn von ein paar (im besten Sinne!) „Verrückten“ erfahren habe, die mit deutlich geringerem Budget aber viel Leidenschaft ein solches Projekt in meiner unmittelbaren Umgebung geplant und mittlerweile auch erfolgreich umgesetzt haben:

https://twitter.com/caporalChien/status/373426757363589120

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Schlechte WLAN-Verbindungen mit dem iPhone 5

Kurz vor unserem Urlaub hat meine Frau ein neues iPhone 5 bekommen. Mit dem Gerät an sich ist sie, wie auch zuvor mit dem iPhone 4s, sehr zufrieden.

Allerdings hatte sie im Urlaub als einzige Probleme, mit ihrem Gerät über unseren mobilen Hotspot ins Netz zu gelangen. Ich habe mir dabei noch nicht viel gedacht, weil die Empfangsbedingungen ohnehin nicht allzu gut waren.

Zurück aus dem Urlaub setzten sich die Probleme trotz guter WLAN-Anbindung jedoch fort. Während alle anderen Geräte (darunter auch solche von Apple) sich völlig problemlos mit unseren beiden WLAN-Routern verbinden brach beim iPhone immer wieder die Verbindung ab – und kam danach meistens auch gar nicht mehr zustande. Weil der Indoor-Empfang vom Mobilfunk bei uns auch nicht besonders gut ist war das iPhone hier zu Hause daher kaum nutzbar und aufgrund des ständigen Wechsels zu 3G / Edge auch schnell entladen.

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