Schlagwort: WLAN

  • Mesh-WLAN mit der FRITZ!Box

    Mesh-WLAN mit der FRITZ!Box

    Ich habe in einem älteren Beitrag darüber berichtet, wie ich per line 21 unser Haus mit Netzwerk (LAN) über Telefonkabel auf allen Etagen versorgt habe.

    Natürlich nutzen wir hauptsächlich WLAN, um unsere Geräte mit dem Netzwerk zu verbinden. Dank der vorhandenen LAN-Ports auf jeder Etage müssen wir hier aber nicht auf WLAN-Repeater zurückgreifen, die funktionsbedingt nie die volle Bandbreite durchreichen können.

    Da wir darüber hinaus aber auch stationäre Geräte wie Desktop-PCs, Receiver, Playstation etc. per Netzwerkkabel ans Netz hängen möchten, setze ich seit eh und je Router auf den Etagen ein, die dann als Switch und WLAN-Accesspoint agieren und mit der FRITZ!Box 6591 am Internetanschluss per line 21 verbunden sind.

    Vor einiger Zeit habe ich, aufgrund der jahrelangen guten Erfahrungen mit den Geräten von AVM die Router auf den Etagen durch die FRITZ!Box 4040 ersetzt.

    Im Unterschied zu den „großen“ (V)DSL- oder Kabelroutern (z.B. Fritz!Box 7590 oder Fritz!Box 6591) verfügt die Fritz!Box 4040 nicht über ein (V)DSL- oder Kabelmodem und besitzt keine Telefoniefunktionen. Sie verfügt aber über ein leistungsfähiges Dual-WLAN (WLAN AC + N mit bis zu 866 MBit/s (5 GHz) und 400 Mbit/s (2,4 GHz)), 4x Gigabit-Ethernet zum Anschluss von Computern, Fernsehern, Spielekonsolen, 1x USB 3.0 und 1 x USB 2.0 für Drucker und Speicher im Netzwerk.

    Sie ist also ein leistungsfähiger Router und Access-Point, wenn man sie hinter einer Fritzbox am VDSL-, Kabel- oder Glasfaseranschluss als IP-Client betreibt.

    In diesem Modus

    • ist die Firewall der FRITZ!Box 4040 deaktiviert,
    • erhalten die mit der FRITZ!Box 4040 verbundenen Computer, Smartphones und anderen Geräte ihre IP-Einstellungen weiterhin vom vorhandenen Router,
    • ist der Zugriff aller Geräte untereinander uneingeschränkt möglich, egal ob diese an der FRITZ!Box oder an dem anderen Router angeschlossen sind.

    Der Vorteil ist, dass die Router auf den einzelnen Etagen nun sehr gut mit dem Hauptrouter harmonieren und man die von den FRITZ!Boxen gewohnte, sehr anwenderfreundliche Oberfläche auf allen Geräten verwendet.

    Mesh ist gerade bei allen Netzwerk-Herstellern ein großes Thema – aber warum sollte man hier Gerätre eines anderen Herstellers mit neuen Oberflächen und unter Umständen eingeschränkter Kompatibilität zur Fritz!Box am Internetanschluss betreiben?

  • Freifunk jetzt auch in Kleinenbroich!

    Die nicht-kommerzielle Initiative Freifunk hat es sich zum Ziel gesetzt, immer mehr Bürger mit freiem Internetzugang zu versorgen. „Frei“ wird in diesem Zusammenhang als „als öffentlich zugänglich, nicht kommerziell, im Besitz der Gemeinschaft und unzensiert“ verstanden.

    In letzter Zeit wurde ich immer öfter auf Freifunk aufmerksam. Zum einen durch Berichte in der lokalen Presse, die von Freifunk in meiner Heimatstadt Neuss und meiner Nachbarstadt Mönchengladbach berichteten. Zum anderen durch entsprechende Beiträge in den sozialen Netzen, z.B. von Christina Herlitschka aka @suddengrey.

    Da ich ohnehin eine neue Lösung für ein Gäste-WLAN in unserem Haus gesucht habe kam mir die Idee, dies doch einfach für eine größere Anzahl Gäste zu realisieren – mit einem eigenen Freifunk-Router.

    Und so habe ich mir vor einigen Tagen einen TP-Link TL-WR841N Router gekauft und in wenigen. einfachen Schritten mit der Freifunk-Firmware versehen.

    Nun ist Freifunk also auch in Kleinenbroich angekommen:

     

    http://ffmap.freifunk-rheinland.net/geomap.html
    http://ffmap.freifunk-rheinland.net/geomap.html

     

  • Schlechte WLAN-Verbindungen mit dem iPhone 5

    Schlechte WLAN-Verbindungen mit dem iPhone 5

    Kurz vor unserem Urlaub hat meine Frau ein neues iPhone 5 bekommen. Mit dem Gerät an sich ist sie, wie auch zuvor mit dem iPhone 4s, sehr zufrieden.

    Allerdings hatte sie im Urlaub als einzige Probleme, mit ihrem Gerät über unseren mobilen Hotspot ins Netz zu gelangen. Ich habe mir dabei noch nicht viel gedacht, weil die Empfangsbedingungen ohnehin nicht allzu gut waren.

    Zurück aus dem Urlaub setzten sich die Probleme trotz guter WLAN-Anbindung jedoch fort. Während alle anderen Geräte (darunter auch solche von Apple) sich völlig problemlos mit unseren beiden WLAN-Routern verbinden brach beim iPhone immer wieder die Verbindung ab – und kam danach meistens auch gar nicht mehr zustande. Weil der Indoor-Empfang vom Mobilfunk bei uns auch nicht besonders gut ist war das iPhone hier zu Hause daher kaum nutzbar und aufgrund des ständigen Wechsels zu 3G / Edge auch schnell entladen.

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  • Netzwerk über vorhandene Telefonkabel: line 21 macht’s möglich!

    Netzwerk über vorhandene Telefonkabel: line 21 macht’s möglich!

    Viele werden das Problem kennen: Heutzutage benötigt man eigentlich in jedem Raum Netzwerk-Zugang. Hing früher nur ein Desktop-Rechner pro Haushalt per Kabel am Internet, so wollen heute vom Notebook im Arbeitszimmer über die Wii im Kinderzimmer, dem Tablet im Wohnzimmer bis hin zum Internet-Radio in der Küche zig Geräte ans Netz gebracht sein.

    Grundsätzlich kein Problem sollte man denken – dank schnellem WLAN können selbst hochauflösende Videos über das Netz empfangen werden, ganz ohne aufwändige Netzwerkverkabelung. Auch aus diesem Grund ist der Anteil der Neubauten mit verlegten Ethernet-Kabeln zumindest in meinem Umfeld sehr gering.

    In der Praxis ist es jedoch leider nicht ganz so einfach. In vielen Fällen, wie auch bei mir, sorgen eine Fußbodenheizung und/oder dicker Stahlbeton in Neubauten für eine sehr eingeschränkte Reichweite des WLANs. Bei mir sind zufriedenstellende Verbindungen nur über max. eine Etage möglich. Gleichzeitig ist es bei Einfamilienhäusern oft so, dass der Telefonanschluss im Keller ist und die Telefonkabel von dort sternförmig in jede Etage oder sogar in jedes Zimmer gehen.

    Zur Lösung dieser Probleme liest man in Computerzeitschriften oft vom Internet über die Stromleitung (sogenannte Powerline-Adapter) oder auch von WLAN-Repeatern. Auch ich habe mit diesen Lösungen experimentiert, war aber mit keiner so recht zufrieden. Weder war das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugend noch konnte ich mich mit dem Gedanken an zusätzliche, womöglich blinkende Geräte im Flur o.ä. anfreunden.

    Dann las ich irgendwann von einer Technik, die für meinen Einsatzzweck ideal schien: “Line 21”. Ich verstehe bis heute nicht, warum man davon in den Computerzeitschriften nichts liest – für mich und sicher für viele andere mit einem vergleichbaren Problem ist es eine ideale Lösung!

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